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CSV-Spitzenkandidatur: Wiseler, Reding, Frieden und Hansen im Rennen
Politik 24.05.2016

CSV-Spitzenkandidatur: Wiseler, Reding, Frieden und Hansen im Rennen

Martine Hansen wurde neben drei anderen CSV-Politikern vom Nationalvorstand als mögliche Spitzenkandidatin vorgeschlagen.

CSV-Spitzenkandidatur: Wiseler, Reding, Frieden und Hansen im Rennen

Martine Hansen wurde neben drei anderen CSV-Politikern vom Nationalvorstand als mögliche Spitzenkandidatin vorgeschlagen.
Foto: Guy Jallay
Politik 24.05.2016

CSV-Spitzenkandidatur: Wiseler, Reding, Frieden und Hansen im Rennen

Christoph BUMB
Christoph BUMB
Der Nationalvorstand der CSV hat am Dienstag vier Namen als mögliche Spitzenkandidaten für 2018 zurückbehalten. Dabei taucht mit Martine Hansen auch ein Name auf, den man bisher so nicht auf der Rechnung hatte.

(CBu/ml) - Die CSV hat eine Liste mit möglichen Spitzenkandidaten für die Nationalwahlen 2018 aufgestellt. In einer Sitzung des erweiterten Nationalvorstandes am Dienstag wurden vier Namen zurückbehalten: CSV-Fraktionschef Claude Wiseler, EU-Abgeordnete Viviane Reding, Ex-Finanzminister Luc Frieden und die Abgeordnete und ehemalige Forschungsministerin Martine Hansen.

Claude Wiseler ist bisher der einzige CSV-Politiker, der seine Ambitionen auf das Spitzenamt öffentlich bekundet hat. Von Reding und Frieden wurde ebenso angenommen, dass sie sich selbst die Spitzenkandidatur der Partei bei den kommenden Wahlen zutrauen. Die vierte im Bunde, Martine Hansen, wurde jetzt ebenso vom Nationalvorstand vorgeschlagen. Dies bestätigte Hansen im Gespräch mit dem "Luxemburger Wort".

CSV-Generalsekretär Laurent Zeimet wies gegenüber dieser Zeitung darauf hin, dass man nun den Ausgang der anstehenden Sondierungsgespräche abwarten müsse. Die vier möglichen Spitzenkandidaten, die nun zurückbehalten wurden, müssten zuerst ihr Einverständnis geben, dass sie bereit seien, die Prozedur über sich ergehen zu lassen. Zeimet zeigte sich zuversichtlich, dass es der Partei gelingen werde, in der K-Frage einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Die weitere Prozedur sieht jetzt vor, dass Parteipräsident Marc Spautz in den Bezirken bzw. den Gremien der Partei sondiert, welcher der vier Kandidaten die besten Chancen auf die Spitzenkandidatur hat. Der Parteichef schlägt dann dem Nationalrat einen Kandidaten vor. Dieser Nationalrat entscheidet dann mit einfacher Mehrheit, ob dieser auserwählte Kandidat wiederum dem Parteikonvent vorgeschlagen wird. Laut Parteiführung soll diese Entscheidung noch vor der parlamentarischen Sommerpause fallen.

Erst auf dem eigens für die Bestimmung eines nationalen Spitzenkandidaten einberufenen Konvent fällt dann die definitive Entscheidung. Rund 1.000 Parteimitglieder sollen hier noch vor der parlamentarischen Rentrée, also vor Mitte Oktober, über den aus der Prozedur hervorgegangenen Kandidaten abstimmen. Die CSV will 2018 aber zusätzlich zu einem nationalen Spitzenkandidaten auch mit vier regionalen "têtes de listes" ins Rennen gehen.

Der Konvent soll voraussichtlich am 8. Oktober 2016 stattfinden, wie die CSV am Dienstag mitteilte.


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