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CSV-Nationalkongress: Gemeinsam in eine neue Zukunft
Politik 28.03.2015

CSV-Nationalkongress: Gemeinsam in eine neue Zukunft

Der Kongress nahm die Beschlüsse zur Erneuerung der Partei einstimmig an.

CSV-Nationalkongress: Gemeinsam in eine neue Zukunft

Der Kongress nahm die Beschlüsse zur Erneuerung der Partei einstimmig an.
Pierre Matgé
Politik 28.03.2015

CSV-Nationalkongress: Gemeinsam in eine neue Zukunft

Beim Nationalkongress am Samstag in Grevenmacher hat die CSV sich konkrete Reformziele gesetzt, die sie in den kommenden Monaten umsetzen will. Damit ist der Selbstreflexionsprozess so gut wie abgeschlossen.

Beim Nationalkongress wurden die Weichen für die CSV neu gestellt. Grundlage für die bevorstehenden Änderungen bildet der Glesener/Thewes-Bericht über den Ist-Zustand der Partei und die von den Mitgliedern geforderten Änderungen.

Am Samstag wurden die 500 Delegierten und Parteimitglieder im Kulturzentrum in Grevenmacher auf die neue Zukunft der Partei eingeschworen. Drei Ausschüsse werden nun eingesetzt, um die Kongressbeschlüsse in Musik umzusetzen.

Foto: Pierre Matge

Neues Grundsatzprogramm

Im neuen Grundsatzprogramm behält das christliche Menschenbild seinen Platz, "weil uns das am klarsten von allen anderen Parteien unterscheidet", wie Generalsekretär Laurent Zeimet bei der Vorstellung der Kongressresolution erklärte. Die CSV versteht sich auch weiterhin als Volkspartei, in der jeder Bürger unabhängig seines Alters oder seiner Herkunft willkommen ist, als Europapartei und als Partei der Mitte.

Das neue Grundsatzprogramm wird beim Nationalkongress im Frühjahr 2016 verabschiedet.

Statutenreform

Zu den Kernpunkten gehört das Einsetzen von Fach- und Arbeitskongressen, die Erweiterung der Anzahl an stimmberechtigten Delegierten auf Nationalkongressen und eine engere Zusammenarbeit zwischen Nationalvorstand und Fraktion.

Die Partei gibt sich darüber hinaus erstmals Regeln im Zusammenhang mit der Nominierung von Spitzenkandidaten und Kandidaten von nationalen und europäischen Wahllisten. Hier einigte man sich darauf, sich in den Statuten nicht auf eine einzige Nominierungsprozedur zu beschränken, sondern mehrere Nominierungsprozeduren zu ermöglichen. 

Foto: Pierre Matge

Damit kam die CSV der Jugendpartei CSJ entgegen, die den Mitgliederentscheid bei der Bestimmung von Spitzenkandidaten gefordert hatte. Es war der CSV-Abgeordnete Serge Wilmes, der einen Änderungsantrag einbrachte. In der ursprünglich von der CSV verfassten Resolution war die Wahl von Spitzenkandidaten lediglich den Delegierten eines Kongresses oder Konvents vorbehalten.   

Die Statutenreform soll im Dezember bei einem außerordentlichen Kongress verabschiedet werden.

Partizipation, Integration und Kommunikation

Der zuständige Ausschuss arbeitet bis zum Kongress im Frühjahr 2016 Konzepte zur Verbesserung der internen und externen Kommunikation aus, die Mitglieder erarbeiten neue Wege zur besseren Integration von Ausländern und zur Förderung von Frauen in der Partei und sie befassen sich mit dem Ausbau des Nachwuchsförderprogramms für junge Parteimitglieder.




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