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Covid-Check am Arbeitsplatz gilt ab 15. Januar
Politik 2 Min. 03.12.2021
Einigung gefunden

Covid-Check am Arbeitsplatz gilt ab 15. Januar

Tägliches Testen gehört für Ungeimpfte ab Mitte Januar zur Pflicht, wenn sie zur Arbeit wollen.
Einigung gefunden

Covid-Check am Arbeitsplatz gilt ab 15. Januar

Tägliches Testen gehört für Ungeimpfte ab Mitte Januar zur Pflicht, wenn sie zur Arbeit wollen.
Foto: Marc Wilwert
Politik 2 Min. 03.12.2021
Einigung gefunden

Covid-Check am Arbeitsplatz gilt ab 15. Januar

Ab Mitte Januar darf nur noch zum Arbeitsplatz, wer geimpft, genesen oder getestet ist.

(TJ/mig) - Ab dem 15. Januar 2022 gilt der Covid-Check am Arbeitsplatz - und zwar flächendeckend. Das wurde am Freitag bekanntgegeben. Bislang konnten die Unternehmen selbst entscheiden, ob sie die Bestimmung umsetzen oder nicht. Die Gewerkschaften hatten mehrfach Bedenken dazu geäußert, nun wurde eine Einigung zur Verschärfung der Regelung gefunden.

Wer ab Mitte Januar weder geimpft noch genesen ist, muss sich täglich testen. Tut er das nicht, darf er nicht mehr am Arbeitsplatz erscheinen. Wenn die berufliche Tätigkeit dadurch nicht erfüllt werden kann, muss der Arbeitnehmer Urlaub nehmen. Falls das nicht möglich ist, muss er der Arbeit fernbleiben und erhält keinen Lohn. Entlassungen oder disziplinarische Konsequenzen müssen die Beschäftigten nicht fürchten. Sie bleiben in jedem Fall krankenversichert. Darauf haben sich Regierung, Gewerkschaften und die Unternehmervereinigung (UEL) geeinigt.

Das 3G-Regime gilt für Angestellte und Selbstständige gleichermaßen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss ab dem 15. Januar einen gültigen Test vorweisen, also entweder einen PCR-Test (48 Stunden gültig) oder einen zertifizierten Schnelltest (24 Stunden gültig). Die Tests müssen außerhalb der Arbeitszeiten durchgeführt werden. Die Kosten für die Tests müssen die Arbeitnehmer selber tragen, es sei denn, sie lassen sich noch vor dem 15. Januar 2022 erstimpfen. In dem Fall übernimmt der Staat bis zum 28. Februar 2022 die Testkosten bis zum Zeitpunkt der Komplettimpfung. Für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, gelten Sonderregelungen.  

Lehrer verlieren Stunden auf Zeitsparkonto

Da Lehrer festgelegte Urlaubszeiten haben, gelten für sie andere Regeln. Hier wurde sich darauf geeinigt, dass Lehrern, die die 3G-Regeln nicht erfüllen, die Fehlzeiten vom Zeitsparkonto abgezogen werden. Für Lehrer, deren Zeitsparkonto leer ist, werden Negativzeiten berechnet, die sie später einholen müssen.  

Die Arbeitgeber dürfen eine Liste mit den QR-Codes der geimpften und genesenen Arbeitnehmer führen. Diese müssen also nicht jeden Tag von Neuem den CovidCheck durchlaufen und die Kontrolle beschränkt sich auf die Personen, die nicht geimpft oder genesen sind.


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Die Bestimmungen wurden am Freitag in einer gemeinsamen Pressekonferenz von den Gewerkschaften, der UEL und den Ministern Dan Kersch (LSAP) und Marc Hansen (DP) vorgestellt.

In seiner voraussichtlich letzten Pressekonferenz unterstrich Arbeitsminister Dan Kersch, dies sei die letzte Möglichkeit, einen Lockdown oder eine Impfpflicht zu verhindern. Er bezeichnete die Maßnahme als „starkes Signal“ einer Regierung, die verhindern möchte, dass Menschen an Covid-19 sterben.



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