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Covid-Wochenbericht: Infektionen steigen weiter an
Politik 2 Min. 10.02.2021 Aus unserem online-Archiv

Covid-Wochenbericht: Infektionen steigen weiter an

Kinder zwischen null und zehn Jahren haben eine Positivitätsrate von 6,1 Prozent.

Covid-Wochenbericht: Infektionen steigen weiter an

Kinder zwischen null und zehn Jahren haben eine Positivitätsrate von 6,1 Prozent.
Foto: Guy Jallay/LW-Archiv
Politik 2 Min. 10.02.2021 Aus unserem online-Archiv

Covid-Wochenbericht: Infektionen steigen weiter an

Annette WELSCH
Annette WELSCH
Vor allem der Anteil der Kinder unter zehn Jahren zieht an. Es wurde auch wieder wesentlich mehr getestet.

Laut dem Covid-19-Wochenbericht des Gesundheitsministeriums sind zwischen dem ersten und dem 7. Februar die Neuinfektionen weiter deutlich gestiegen: Waren es in der Vorwoche 999, so beziffern sie sich nun auf 1.140. Von 159,56 auf 182,08 stieg denn auch die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen  pro  100.000 Einwohner. 


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Das Durchschnittsalter sank weiter deutlich von 36,8 auf 34,1 Jahre. Betrachtet man sich die Altersgruppen genauer, verwundert das nicht. Es sind vor allem die neu infizierten Kinder von null bis neun Jahren, die dazu beitragen: Ihr Anteil ging von 9,9 Prozent in der vierten Woche 2021 auf 15,9 Prozent in der besagten Woche hoch (+ 46 Prozent). Bei 6,1 Prozent liegt ihre Positivitätsrate, 1,9 Prozent sind es insgesamt betrachtet. 

Anteil der Infektionen bei den Älteren sinkt

Den höchsten Anteil an den Neuinfizierten machen aber weiterhin die 30- bis 39-Jährigen mit 17,3 Prozent aus (+ 29 Prozent). Leicht gestiegen von 14,3 auf 16,8 Prozent ist auch der Anteil der 40- bis 49-Jährigen, während bei den Altersklassen ab 50 Jahren die Prozentzahlen gesunken sind. Vor allem bei den über 80-Jährigen. 

Es wurden auch wieder deutlich mehr Tests in der Woche vom ersten bis 7. Februar durchgeführt: 61.488 gegenüber 51.337 in der Vorwoche. Sowohl die Covid-Tests auf Verschreibung (von 16.699 auf 21.109) als auch das Large Scale Testing (von 33.712 auf 40.379) zogen dabei an. 

Infiziertenzahl steigt

Die Positivitätsrate sank denn auch von 1,95 Prozent auf 1,85 Prozent.  4,83 Prozent waren es bei den verschriebenen Tests gegenüber 5,19 in der Woche davor. Beim Large Scale Testing sank die Rate von 0,37 auf 0,30. Und auch die Reproduktionszahl, die am 31. Januar noch bei 1,10 lag, weist nun 1,05 (am 7. Februar) auf.

Dennoch: Die Zahl der aktiv Infizierten stieg von 2.276 am 31. Januar auf 2.465 (07.02) an und auch die Passagen in den Centres de Consultation COVID-19 stiegen von 359 auf 427. Es konnten in der  Woche vom ersten bis 7. Februar 4.067 Kontakte identifiziert werden. 4.295 Personen (3.711 in der Vorwoche) befanden sich in Quarantäne und 2.155 (1.826) waren isoliert. 

Situation in den Spitälern unverändert

Laut Wochenbericht wurden in den Spitälern 67 Covid-positive oder Covid-verdächtige Patienten neu aufgenommen und 49 konnten entlassen werden. Mit 50 Patienten auf einer Normal- und 13 auf einer Intensivstation bleiben die Zahlen in den Spitälern fast unverändert. Bei 69 Jahren liegt das Durchschnittsalter der stationär versorgten Infizierten. Die Zahl der Toten blieb derweil mit 13 stabil – 14 waren es in der Woche davor. 


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Verimpft wurden in der ersten Februarwoche 5.198 Dosen: 3.190 Personen erhielten eine erste Dosis, 2.008 ihre zweite. 4.715 Impfungen waren es insgesamt noch in der Woche davor. 

Was nun den Coronastep-Bericht des LIST über die Viruslast in den Kläranlagen anbelangt, so wurden acht (Beggen, Schifflingen, Petingen, Bettemburg, Mersch, Grevenmacher, Obersyren and Echternach) untersucht und festgestellt, dass sich anfangs der sechsten Februarwoche ein ganz leichter Aufwärtstrend abzeichnen könnte, der aber in den nächsten Tagen noch bestätigt werden müsste.  

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