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Covid-Schnelltests ab Freitag verfügbar
Politik 17.11.2020

Covid-Schnelltests ab Freitag verfügbar

Die neuen Tests funktionieren nur per Nasenabstrich.

Covid-Schnelltests ab Freitag verfügbar

Die neuen Tests funktionieren nur per Nasenabstrich.
Foto: Anouk Antony
Politik 17.11.2020

Covid-Schnelltests ab Freitag verfügbar

Annette WELSCH
Annette WELSCH
75.000 Tests werden zur schnellen Diagnostik bei Personen mit Symptomen verteilt.

Ab Freitag sind die Sars-CoV-2-Schnelltests verfügbar, die innerhalb von 15 bis 30 Minuten ein Resultat liefern, weil sie nicht nach dem Genom suchen, sondern nach viralen Proteinen. Eine erste Ladung von 75.000 Stück kommt dann in den Umlauf, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. 

Zunächst werden sie an die Notaufnahmen der vier Krankenhauszentren, die Konsultierungszentren, die Alten- und Pflegeheime (Cipa) sowie die Sanitärinspektion verteilt. Da sie schwieriger zu handhaben und nicht so zuverlässig sind, dürfen sie nur nach einer Einweisung von Ärzten, Krankenpflegern, Laboranten, Hebammen, Sozialarbeitern, Ergotherapeuten, Psychomotorikern und Orthofonisten angewandt werden. 


Gesundheitsministerium hat Covid-Schnelltests geregelt
Drei großherzogliche Verordnungen sind veröffentlicht, die sich mit den neuen Tests befassen.

Im Rahmen der Pandemiebekämpfung können auch freiwillige und Berufsrettungsleute, Psychologen, Psychotherapeuten und Apotheker solche Tests durchführen, die ausschließlich durch einen Nasenabstrich und unter hoher Schutzkleidung erfolgen. Ein positives Resultat muss innerhalb von 24 Stunden der Sanitärinspektion gemeldet werden. 

Nur bei Personen mit Symptomen

Auf internationale Empfehlung hin sollen nur Personen mit Covid-19-Symptomen zwischen dem ersten und vierten Tag deren Auftretens getestet werden, um Patienten auszusondern, bevor sie die Notaufnahme eines Krankenhauses, eine Arztpraxis oder ein Konsultierungszentrum betreten. Bei leichten Symptomen kann auch Krankenhaus- und Cipa-Personal getestet werden, aber immer gefolgt von einem PCR-Test.

Die Gesundheitsdirektion kann die Anwendung in Betracht ziehen bei neu ankommenden Flüchtlingen, in Bereichen mit hoher Personendichte, wie Uni-Campussen, Heimen oder Wohngemeinschaften sowie im Strafvollzug. Sie sind nicht empfohlen bei Personen über 65 Jahren, Kindern oder vor Familien-, Sport- oder Kulturveranstaltungen, weil bei Personen ohne Symptomen die Gefahr von falsch negativen Ergebnissen besteht.  

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