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Covid-19 in den Schulen: Zahl der Infektionsketten steigt
Politik 04.02.2021

Covid-19 in den Schulen: Zahl der Infektionsketten steigt

Ab Montag befinden sich Tausende Grundschüler wieder im Homeschooling - aber nur eine Woche. Danach beginnen die Karnevalsferien. Wie es danach weitergeht, steht noch in den Sternen.

Covid-19 in den Schulen: Zahl der Infektionsketten steigt

Ab Montag befinden sich Tausende Grundschüler wieder im Homeschooling - aber nur eine Woche. Danach beginnen die Karnevalsferien. Wie es danach weitergeht, steht noch in den Sternen.
Foto: AFP
Politik 04.02.2021

Covid-19 in den Schulen: Zahl der Infektionsketten steigt

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
In der Woche des 25. Januar ist es in fünf Schulen zu Infektionsketten gekommen. Die vermehrt auftretenden Cluster haben das Bildungsministerium veranlasst, die Schulen für zwei Wochen zu schließen.

In der Woche des 25. Januar 2021 nahm die Zahl der Infektionsketten in den öffentlichen und privaten Schulen deutlich zu. Insgesamt wurden 301 Schüler und Lehrer positiv auf Covid-19 getestet.


ARCHIV - 27.12.2020, Nordrhein-Westfalen, Emsdetten: Der Infektiologe Burkhard Frase zieht die erste Spritze im St. Josef-Stift in Emsdetten mit dem Impfstoff auf. Dort wurden am 27. Dezember mehr als 90 Bewohner geimpft. (zu dpa: «Vier-Wochen-Impfbilanz: Impfungen in 2000 Heimen - 300 stehen noch aus») Foto: Guido Kirchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Santé-Wochenbericht: Die Pandemie zieht wieder an
Zwischen dem 25. und dem 31. Januar haben sich 999 Personen mit dem Virus infiziert, deutlich mehr als in der Vorwoche. Auch andere Parameter deuten auf einen neuerlichen Anstieg der Pandemie hin.

Laut dem Wochenbericht des Bildungsministeriums wurden fünf Infektionsketten (Szenario 4) festgestellt. Betroffen waren insgesamt 24 Schüler und ein Lehrer in 18 Klassen. Die meisten Fälle gab es im Fondamental (17 Klassen). Betroffen sind jeweils eine Grundschule in Waldbillig, Differdingen, Schifflingen und Petingen sowie die Privatschule Fieldgen. 

22 Fälle wurden einem Szenario 3 (zwischen drei und fünf Fälle pro Klasse) zugeordnet. Betroffen waren fünf Klassen im Fondamental mit zwölf Schülern und drei Lehrern sowie fünf Klassen im Secondaire mit sieben Schülern. 


Die Infektionslage bei den Null- bis 19-Jährigen zwingt die Regierung zum Handeln. Ab Montag werden Grundschulen, Kompetenzzentren und Betreuungseinrichtungen für zwei Wochen geschlossen.
Schulen schließen ab Montag für zwei Wochen
Ab Montag schalten Grundschulen, Kompetenzzentren und Musikschulen für eine Woche auf Distanzunterricht. Das kündigte Bildungsminister Claude Meisch (DP) am Donnerstag an.

Die meisten Infektionen wurden Szenario 1 zugeordnet (Einzelfall). Von Szenario 1 betroffen waren 81 Schüler und 20 Lehrer im Fondamental (110 Klassen), 98 Schüler und acht Lehrer im Secondaire (121 Klassen) sowie vier Schüler und ein Lehrer in den Kompetenzzentren (fünf Klassen). 

In zehn Grundschulklassen befanden sich 13 Schüler und drei Lehrer in einem Szenario 2 (zwei Fälle pro Klasse). In Szenario 2 befanden sich außerdem 19 Sekundarschulklassen mit 22 Schülern und vier Lehrern. 

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