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CNS-Ausgaben steigen 2019 um 9,7%
Aus einem Überschuss von 128 Millionen Euro 2018 wird 2019 ein Defizit von 10,4 Millionen.

CNS-Ausgaben steigen 2019 um 9,7%

Foto: Archiv
Aus einem Überschuss von 128 Millionen Euro 2018 wird 2019 ein Defizit von 10,4 Millionen.
Politik 15.11.2018

CNS-Ausgaben steigen 2019 um 9,7%

Annette WELSCH
Annette WELSCH
Die Jahre der dicken Überschüsse sind vorbei: Der CNS-Verwaltungsrat sieht im Budget 2019 ein leichtes Defizit vor.

Am Donnerstag verabschiedete der Verwaltungsrat der Gesundheitskasse CNS einstimmig das Budget 2019. So wie Sozialminister Romain Schneider es bei der Herbst-Quadripartite vor einer Woche bereits in Aussicht stellte, läuft es wohl auf ein Defizit von 10,4 Millionen Euro hinaus. Während man damit rechnet, dass die Einnahmen im nächsten Jahr um 4,6% steigen, so sollen die Ausgaben bei geschätzten 3,2 Milliarden Euro liegen und damit um 9,7% höher als 2018. Die CNS begründet dies mit den Auswirkungen des neuen Krankenhausgesetzes, mit Leistungserweiterungen, mit der Verlängerung des Krankengeldes von maximal 52 auf 78 Wochen und mit einer Aufwertung der Vergütung für Pflege-Dienstleister.

Für 2018 wird der Überschuss voraussichtlich bei 128,7 Millionen Euro liegen. Die Reserven steigen dadurch auf 865,9 Millionen Euro an, was 30,1% der Jahresausgaben ausmacht. Immerhin 855 Millionen Euro sollen auch Ende 2019 noch auf der hohen Kante liegen. Das entspricht dann noch 27,1% der laufenden Ausgaben.

Auch die Perspektive für 2019-2020 sehe nicht schlecht aus, schreibt die CNS in ihrer Mitteilung. Die Finanzsituation bleibe gesund und die Reserven beträchtlich. Dennoch werde man aufmerksam bleiben angesichts der unsicheren Dynamik des Wirtschaftswachstums, der mittelfristigen Auswirkungen zahlreicher Projekt und Maßnahmen zur besseren Versorgung der Versicherten und dem Bedarf aufgrund der steigenden Lebenserwartung.

 


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