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Längere Weihnachtsferien? Claude Meisch äußert sich zu Gerüchten
Politik 09.12.2021
Corona in den Schulen

Längere Weihnachtsferien? Claude Meisch äußert sich zu Gerüchten

Eine allgemeine Maskenpflicht in den Klassenräumen wird es trotz steigender Infektionszahlen nicht geben.
Corona in den Schulen

Längere Weihnachtsferien? Claude Meisch äußert sich zu Gerüchten

Eine allgemeine Maskenpflicht in den Klassenräumen wird es trotz steigender Infektionszahlen nicht geben.
Foto: Getty Images
Politik 09.12.2021
Corona in den Schulen

Längere Weihnachtsferien? Claude Meisch äußert sich zu Gerüchten

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Am Rande einer Pressekonferenz zum nationalen Bildungsbericht äußerte sich Claude Meisch zu den Gerüchten um verlängerte Weihnachtsferien.

In den vergangenen Tagen kursierten Gerüchte über eine mögliche Verlängerung der Weihnachtsferien beziehungsweise über einen möglichen früheren Ferienstart - dies vor dem Hintergrund der hohen Infektionszahlen in den Schulen.

Am Rande einer Pressekonferenz zum nationalen Bildungsbericht meinte Bildungsminister Claude Meisch (DP): „Eine solche Entscheidung wurde nicht getroffen, aber wir können auch nichts ausschließen.“ Die Inzidenz in den Grundschulen sei hoch, aber die Entwicklung der Zahlen zeige, dass es sich nicht um einen exponentiellen Anstieg handle, die Entwicklung deute eher auf eine Stabilisierung der Zahlen hin. In den Sekundarschulen sei die Lage überschaubar. 


08.11.2021, Bayern, Würzburg: Schüler der Klasse 5c des Matthias-Grünewald-Gymnasiums in Würzburg machen einen Corona-Test. In Bayern beginnt die Schule nach den Herbstferien mit neuen Corona-Regeln. Foto: Nicolas Armer/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung über den ersten Schultag nach den Herbstferien in Bayern. +++ dpa-Bildfunk +++
Ohne Maske drohen Schulschließungen
In den Grundschulen verbreitet sich das Coronavirus und die Verantwortlichen schauen zu. Elternvertreter empören sich.

In Bezug auf die bevorstehenden Kinderimpfungen meinte der Minister, er bedauere die Entscheidung des „Conseil supérieur des maladies infectieuses“ (CSMI), sich nicht für eine allgemeine Impfempfehlung für Kinder unter zwölf Jahren ausgesprochen zu haben, und hoffe, dass das Gremium sich noch umentscheiden wird.

Man beobachte das Infektionsgeschehen und setze verstärkt auf Testen. Es gebe zum jetzigen Zeitpunkt keinen Anlass für radikale Maßnahmen wie eine Verlängerung der Ferien oder Homeschooling. Eine allgemeine Maskenpflicht in den Klassenräumen schloss Claude Meisch mit Verweis auf große regionale Unterschiede bei den Inzidenzen aus. Das Tragen der Masken in der Klasse bleibt freiwillig. Die Schulen dürfen Schüler, die sie nicht tragen wollen, nicht dazu zwingen. „Nur der Direktor der Santé darf das Tragen von Masken anordnen“, so Claude Meisch.


Der Bildungsminister setzt im Kampf gegen die Pandemie in den Schulen auf verstärktes Testen. Eine Maskenpflicht ist trotz steigender Zahlen nicht geplant.
Testen allein reicht nicht
Eine vorübergehende Maskenpflicht in den Schulen würde angesichts der Infektionszahlen Sinn machen – eine Analyse.

Testpflicht in den Schulen

Eine Testpflicht für Schüler, wie sie zum Beispiel von der Elternvertretung der Stadt Luxemburg gefordert wird, wird es auch nicht geben. Das sei angesichts einer Testbeteiligung von 90 Prozent aller Grundschüler nicht notwendig, argumentierte Claude Meisch. Eine Testpflicht lasse sich angesichts der Schulpflicht auch nicht umsetzen, da man diejenigen vom Unterricht ausschließen müsste, die sich der Pflicht widersetzen. Er wies auch darauf hin, dass er sich nicht mit einzelnen Elternvertretungen austausche, sondern ausschließlich mit der repräsentativen nationalen Elternvertretung, die sich in manchen Punkten anders positioniere als einzelne Elternvertretungen.


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