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Kurzmeldungen Politik 09.03.2018

Chamber-Webseite wieder voll funktionsfähig

Nach der Sicherheitspanne von Mittwoch sind die öffentlichen Dokumente auf der Webseite des Parlaments seit Freitagmorgen wieder vollständig verfügbar. Dies teilte das Sekretariat der Abgeordnetenkammer am Freitagmorgen mit.

Die Seite war am Mittwoch teilweise gesperrt worden, nachdem Radio 100,7 aufgedeckt hatte, dass zahlreiche nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Dokumente durch einfach manipulierte Web-Adressen zugänglich waren. Grund war ein Fehler bei der Wartung einer Datenbank: aus bislang ungeklärten Gründen war dabei ein Sicherheitsupdate nicht eingespielt worden, das eine bereits seit 2015 bekannte Sicherheitslücke schließen sollte.

Heute

Gestern

Nawalnys Bruder nach Razzien in Moskau festgenommen

(dpa) - Bei Razzien gegen Angehörige und Mitarbeiter des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny ist unter anderen dessen Bruder festgenommen worden. Oleg Nawalny sei zunächst für 48 Stunden in Gewahrsam, teilte Nawalnys Mitarbeiter Iwan Schdanow am späten Mittwochabend auf Twitter mit. Als Grund sei ein Verstoß gegen Corona-Hygieneauflagen genannt worden, schrieb Nawalnys Team auf Telegram. Auch die Juristin Ljubow Sobol, eine enge Vertraute und Mitarbeiterin Alexej Nawalnys, sowie ein Mitarbeiter von Nawalnys Anti-Korruptions-Stiftung seien festgenommen worden.

Maskierte Uniformierte hatten seit dem Nachmittag Büros und Privatwohnungen von Familie und Mitarbeitern des Oppositionspolitikers durchsucht - offenbar lautete auch hier der Vorwurf auf Hygiene-Verstöße. Durchsucht wurden unter anderem die Moskauer Wohnung der Familie, eine Wohnung von Nawalnys Frau Julia sowie die seiner Pressesprecherin Kira Jarmysch.

Nawalnys Bruder war bereits vor Jahren einmal zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Nawalny warf dem Staat damals vor, Oleg als Geisel genommen zu haben, um ihn selbst unter Druck zu setzen.    

Lesen Sie dazu auch das „Wort“-Interview mit Leonid Wolkow der als „Nawalnys rechte Hand“ gilt und die russischen Proteste aus dem Ausland organisiert.   

Texas: Mediziner tötet Kinderärztin und sich selbst in Praxis

(dpa) - Im US-Bundesstaat Texas ist es zu einem tödlichen Angriff in einer Kinderarztpraxis gekommen. Ein Mediziner habe am Dienstag eine Kinderärztin in deren Praxis und dann sich selbst getötet, teilte die Polizei am Mittwoch in Austin mit.

Der Mann sei bewaffnet in die Praxis eingedrungen und habe mehrere Geiseln genommen. Zu dem Zeitpunkt seien keine Patienten anwesend gewesen, Kinder seien also nicht zu Schaden gekommen. Fünf erwachsene Mitarbeiter seien zum Tatzeitpunkt in der Praxis gewesen. Vier von ihnen konnten entkommen. Eine 43 Jahre alte Ärztin habe sich jedoch nicht befreien können und sei getötet worden.

Der Täter sei ebenfalls Kinderarzt gewesen, teilte die Polizei weiter mit. Er habe sich einige Tage zuvor in der Praxis um eine Position als freiwilliger Helfer beworben, sei aber abgelehnt worden. Der Mann habe an einer schweren Krebserkrankung im Endstadium gelitten und nur noch Wochen zu leben gehabt. Dies habe mutmaßlich eine große Rolle bei der Tat gespielt. Die genauen Hintergründe und das Motiv des Täters seien aber noch unklar.    

YouTube verlängert Sperre von Trump auf unbestimmte Zeit

YouTube hat die Sperre für das Hochladen neuer Videos des früheren US-Präsidenten Donald Trump auf unbestimmte Zeit verlängert. Ein YouTube-Sprecher teilte am Mittwoch mit, der Kanal bleibe dafür wegen der „Besorgnis über das anhaltende Gewaltpotenzial“ bis auf Weiteres gesperrt. „Unsere Teams bleiben wachsam und beobachten jede neue Entwicklung genau.“

Ältere Videos sind auf Trumps YouTube-Kanal weiterhin abrufbar. Der Ex-Präsident kann aber keine neuen Videos oder Livestreams hochladen. Die Kommentarfunktion auf dem Kanal ist deaktiviert. Hintergrund ist die Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger am 6. Januar.    

Hoffnung im Mordfall Grégory - DNA-Analysen geplant

Kommt Bewegung in einen der berühmtesten Mordfälle Frankreichs? Ein Berufungsgericht in Dijon hat am Mittwoch neue DNA-Untersuchungen im Mordfall des kleinen Grégory angeordnet. Der damals Vierjährige war 1984 in den Vogesen ermordet worden, seine Leiche wurde in einem Fluss einige Kilometer von seinem Elternhaus entfernt gefunden. Seit mehr als 36 Jahren gibt der Fall den Ermittlern nun bereits Rätsel auf.

Das Berufungsgericht habe der überwiegenden Mehrheit der Anträge der Zivilparteien stattgegeben, bestätigte die Staatsanwaltschaft Dijon der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Das Gericht hat eine Reihe von DNA-Tests angeordnet, erklärte außerdem einer der Anwälte der Eltern des kleinen Grégory, François Saint-Piere, auf Anfrage. Christine und Jean-Marie Villemin wollten sich demnach nicht weiter äußern. Das Paar lebt mittlerweile zurückgezogen mit seinen Kindern.     

Die Villemins waren vor dem Mord an ihrem Sohn jahrelang bedroht worden, erhielten Anrufe und Briefe. Im Zuge der Ermittlungen gerieten zahlreiche Verwandte ins Visier der Ermittler und auch Grégorys Mutter. Für ihre Schuld gab es allerdings keine Beweise. Grégorys Vater erschoss damals sogar seinen Cousin Bernard Laroche, der ebenfalls verdächtigt worden war. Der Fall hatte damals ein enormes Medieninteresse auf sich gezogen. Der Streamingdienst Netflix hat den Mord an Grégory mit der Doku-Serie „Wer hat den kleinen Grégory getötet?“ zuletzt wieder auf den Bildschirm gebracht. 

Italien: Arzt soll Covid-Patienten getötet haben

(dpa) - In Norditalien ist ein Mediziner festgenommen und unter Hausarrest gestellt worden, weil er zwei Corona-Patienten getötet haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, den Kranken im März, während der ersten Corona-Welle in Italien, vorsätzlich einen Muskelblocker verabreicht zu haben, der zum Tod der beiden geführt habe, teilte die Polizei mit. Der Arzt arbeitete in einem Krankenhaus in der Nähe der Stadt Brescia. Die Ortschaft liegt in der damals hart von Corona getroffenen Region Lombardei.

Laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa wollte der Arzt damit Betten und Kapazitäten beim Krankenhauspersonal freibekommen. Die Ermittler hatten nach eigenen Angaben einige Wochen später den Hinweis erhalten, dass der Tod der beiden Patienten herbeigeführt worden sei. In der Folge exhumierten Experten die Leichen der Verstorbenen, um sie zu untersuchen, und wiesen das Anästhetikum nach. In der Regel wird es demnach verwendet, um Menschen zu intubieren oder zu sedieren, und kann bei falscher Dosierung zum Tod führen. Am Montag stellte die Polizei den Mann unter Hausarrest, am Freitag soll er laut Ansa verhört werden.

In Italien starben seit dem Beginn der Pandemie mehr als 86.000 Menschen mit Sars-CoV-2. Die Behörden registrierten bislang mehr als 2,485 Millionen Corona-Infektionen. Am Dienstag wurden rund 10.600 Neuinfektionen verzeichnet und etwa 540 Corona-Tote.

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Indonesien: Vulkan Merapi erneut ausgebrochen

(dpa) - Auf der indonesischen Insel Java ist der Vulkan Merapi erneut ausgebrochen. Vier Stunden lang habe er am frühen Mittwochmorgen glühende Asche und Gestein herausgeschleudert, teilte die Geologiebehörde mit. Das sich schnell bewegende Gemisch aus extrem heißen Gesteinsbrocken, Gas und Asche sei eineinhalb Kilometer weit die Hänge des Vulkans heruntergelaufen. Berichte über Verletzte gab es nicht.

Der etwa 35 Kilometer nördlich der Großstadt Yogyakarta gelegene Merapi gilt als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt. Bei einem schweren Ausbruch 2010 waren mehr als 340 Menschen getötet worden, Zehntausende flohen. Ganz in der Nähe des knapp 3.000 Meter hohen Vulkans liegen die berühmten Tempelanlagen Borobudur und Prambanan, die zum Weltkulturerbe der Unesco zählen.

Seit 2018 gab es wiederholt Eruptionen, auch im Laufe des Januars hatte der Merapi mehrfach Asche und Gas ausgestoßen. Hunderte Anwohner waren nach den kürzlichen Ausbrüchen geflohen, viele kehrten mittlerweile aber zurück. Die örtlichen Behörden teilten mit, sie seien darauf vorbereitet, Anwohner bei größeren Eruptionen unter anderem mit bereitgestellten Autos in Sicherheit zu bringen. „Bisher kam kein Ascheregen in den bewohnten Gebieten nieder“, zitierte die Nachrichtenagentur Antara den Leiter des örtlichen Katastrophenschutzes. Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuerring im Pazifik. In dem Inselstaat gibt es 127 aktive Vulkane, von denen der Merapi als der aktivste gilt.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 26.01.2021

Leichter Schneefall in der Nacht auf Mittwoch

(TJ) - Laut Wettervorhersage könnte in der Nacht auf den Mittwoch erneut etwas Schnee über dem Land niedergehen. Météolux prognostiziert 1-2 Zentimeter während der Nacht, dazu könnte am Mittwochmorgen noch einmal ein Zentimeter fallen. Die Temperaturen sollen sich dabei knapp unter dem Gefrierpunkt bewegen, erst am Mittwochnachmittag werden Werte im positiven Bereich erwartet.

So ausgiebig wie am vorletzten Wochenende wird es demnach nicht schneien, Vorsicht auf den Straßen ist dennoch angesagt.

Kurzmeldungen Lokales 26.01.2021

Gasperich: Kleinbrand in Schule

(SH) - Mitarbeiter einer Schule in der Rue Albert Einstein in Luxemburg-Gasperich hatten am Dienstag gegen 10.25 Uhr in einem Sanitärraum einen Kleinbrand bemerkt. Ein Sicherheitsbeamter der Schule löschte das lokal begrenzte Feuer. Da ein mutwilliges Legen des Feuers aber nicht ausgeschlossen werden konnte, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung der zuständigen Abteilungen der Kriminalpolizei an.

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Kurzmeldungen Lokales 26.01.2021

Trinkwasser in Echternach verschmutzt

(TJ) - Wegen technischer Probleme ist das Wasser in einem Teil der Stadt Echternach aktuell verunreinigt. Das teilt die Stadt auf ihrer Facebook-Seite mit. Welcher Art die Belastung ist, wird nicht mitgeteilt. Man soll das Wasser nicht trinken oder zum Kochen benutzen, es sei denn, es wurde zuvor 10 Minuten lang abgekocht.

Betroffen sind folgende Straßen:  rue de la Chapelle, rue Dondelinger, Geesbreck, rue Krunn, Montée de Mélick, rue des Moulins, Nonnesees, rue Rabatt, rue des Romains, rue Grégoire Schouppe, Chemin vers Roudenhaff (Lac), rue des Vergers, um Juck, Montée de Trooskneppchen und rte de Luxembourg (49-125), Lauterborn.

Schottland will Rückkehr ins Erasmus-Programm

(dpa) - Schottland hat die ersten Gespräche mit der EU über eine Rückkehr ins EU-Austauschprogramm Erasmus+ geführt. Mit dem Brexit war Großbritannien aus dem Austauschprogramm ausgetreten. Richard Lochhead, der in der schottischen Regierung für universitäre Bildung zuständig ist, sprach der BBC zufolge von „produktiven Gesprächen“, die er mit Mariya Gabriel, der EU-Kommissarin für Bildung und Jugend, geführt habe. „Wir waren uns einig, dass der Austritt aus Erasmus sehr bedauernswert ist und wir mit der EU herausfinden wollen, wie Schottland weiterhin maximal an dem Programm teilhaben kann“, sagte Lochhead.

Der schottischen Regierung zufolge beteiligten sich bislang jährlich mehr als 2.000 Studierende und Beschäftigte aus Schottland an dem Programm. Auch im EU-Parlament gibt es dem Bericht zufolge breite Unterstützung für eine weitere Teilhabe Schottlands. Großbritannien will als Ersatz für Erasmus das sogenannte Turing-Programm einführen, mit dem Briten in aller Welt studieren können sollen. Die Folgen des Brexits sorgen - neben Maßnahmen zur Eindämmung der mutierten und ansteckenderen Variante des Corona-Virus - in Großbritannien derzeit für Chaos. Vor allem der Warenverkehr ist betroffen.

Kurzmeldungen Lokales 26.01.2021

CHEM: Dr. Romain Schockmel und Dr. Serge Meyer nominiert

Nachdem Dr. René Metz im November bereits als Generaldirektor des Centre Hospitalier Emile Mayrisch nominiert worden war, hat das CHEM nun mitgeteilt, dass Dr. Romain Schockmel (Directeur médical) und Dr. Serge Meyer (Directeur Médical adjoint) das Direktionsteam des CHEM zum 1. Februar komplettieren werden. 

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Kurzmeldungen Lokales 26.01.2021

Uhrendiebe im Bahnhofsviertel unterwegs

(SH) - Mehrere Männer haben einen Mann am Montag gegen 20.15 Uhr am Bahnhofvorplatz in der Hauptstadt bedrängt, in der Absicht, dem Opfer eine Armbanduhr zu stehlen. Nachdem der Mann zu Boden geworfen worden war, wurde ein Paar auf den Vorfall aufmerksam und rief Beamte, die auf Fußstreife waren, herbei. Die Angreifer hatten von ihrem Opfer abgelassen und ohne Beute das Weite gesucht. Die Fahndung nach den Tätern blieb zunächst erfolglos. Der Mann wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. 

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Razzia gegen Kinderpornografie in Deutschland

(dpa) - Polizei und Staatsanwaltschaft sind in Deutschland mit einer landesweiten Razzia gegen 65 Verdächtige vorgegangen, die kinderpornografische Inhalte besessen und verbreitet haben sollen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag mit.

Die Verfahren haben sich demnach aus den Ermittlungen rund um den schweren Kindesmissbrauchs-Komplex Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) ergeben. Laut Mitteilung waren auch Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei im Einsatz.

Es handelt sich um den zweiten deutschlandweiten Großeinsatz der Ermittlungsgruppe im Fall Bergisch Gladbach. Vergangenen September hatte die Polizei in zwölf Bundesländern mit rund 1.000 Einsatzkräften 60 Anschriften von rund 50 Beschuldigten durchsucht.

Kurzmeldungen Lokales 26.01.2021

Unfall am Montagabend: Autofahrer fährt gegen Baum

(jwi) - Am Montagabend gegen 20.30 Uhr kam es zu einem Unfall auf dem CR106 von Monnerich nach Limpach. Ein Autofahrer fuhr gegen einen Baum und wurde dabei verletzt. Im Einsatz waren die Rettungsdienste aus Monnerich und Esch/Alzette sowie ein Krankenwagen aus Sassem/Differdingen.

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