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CGFP fordert prioritäre Impfung für systemrelevante Berufe
Politik 26.04.2021

CGFP fordert prioritäre Impfung für systemrelevante Berufe

Die Staatsbeamtengewerkschaft fordert ein Umdenken der Impfstrategie im öffentlichen Dienst.

CGFP fordert prioritäre Impfung für systemrelevante Berufe

Die Staatsbeamtengewerkschaft fordert ein Umdenken der Impfstrategie im öffentlichen Dienst.
Foto: dpa
Politik 26.04.2021

CGFP fordert prioritäre Impfung für systemrelevante Berufe

Laut Staatsbeamtengewerkschaft weigert sich die Regierung nach wie vor, Lehrer und Polizeibeamte bei der Impfung zu priorisieren.

(jwi) - Seit vergangener Woche können sich 30 bis 54-Jährige freiwillig für eine Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca eintragen. Für Premierminister Bettel ist damit die Diskussion über die Priorisierung einzelner Berufsgruppen hinfällig. Doch für die Staatsbeamtengewerkschaft sei diese Sichtweise viel zu kurz gegriffen, so die CGFP am Montag.

Zwar seien die zuständigen Minister für Bildung und Polizei für eine Impfpriorisierung eingetreten, jedoch fänden sie im Ministerrat kein Gehör: „Offensichtlich gibt es diesbezüglich in der Dreierkoalition Meinungsverschiedenheiten.“ 


IPO , PK Xavier Bettel et Romain Schneider , Coronagesetz , Covid-19 , Coronakrise , Sars-Cov-2 , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
AstraZeneca auf freiwilliger Basis ab 30
Bis zum 15. Mai bleiben die aktuellen Maßnahmen bestehen, lediglich in den Bereichen Sport und Kultur gibt es leichte Lockerungen. Änderungen gibt es hingegen bei der Impfstrategie.

Bereits Ende März forderte die CGFP, dass bestimmte Berufsgruppen aus dem öffentlichen Dienst, die einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind, schnellstmöglich geimpft werden. Und auch wenn auf Druck hin ein Teil bereits das Corona-Vakzin erhielten, würde sich die Regierung nach wie vor weigern, Lehrer und Polizeibeamte bei der Impfung zu priorisieren.   

Die Diskussion für beendet zu erklären, sei daher „ein Affront für all jene Staatsbediensteten, die unter zum Teil schwierigen Bedingungen jeden Tag ihre Gesundheit aufs Spiel setzen“, heißt es.

Pensionierte Beamte im Ausland benachteiligt


Illustration Fonction Publique -  Staatsbeamten - Photo : Pierre Matge
CGFP und Regierung einigen sich auf Gehälterabkommen
Am Donnerstag stellte der Minister für den öffentlichen Dienst, Marc Hansen, zusammen mit der CGFP das neue Gehälterabkommen vor.

Auch pensionierte Beamte, welche im nahen Grenzgebiet wohnen, seien benachteiligt, da sie nicht von den luxemburgischen, sondern von den ausländischen Behörden eine Einladung zur Impfung erhalten würden. Für die CGFP sei es unbegreiflich, dass Luxemburg angesichts seiner „atypischen Situation im Dreiländereck nicht geschafft hat, Ausnahmeregeln zu den europäischen Bestimmungen auszuhandeln.“

Am 3. Mai hat die Staatsbeamtengewerkschaft ein gemeinsames Treffen mit den zuständigen Regierungsmitgliedern geplant, heißt es in dem Schreiben weiter.

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