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CGFP: Die Beamten haben es satt
Politik 27.02.2015 Aus unserem online-Archiv

CGFP: Die Beamten haben es satt

Romain Wolff will keine Sonderopfer für die Staatsbeamten.

CGFP: Die Beamten haben es satt

Romain Wolff will keine Sonderopfer für die Staatsbeamten.
Chris Karaba
Politik 27.02.2015 Aus unserem online-Archiv

CGFP: Die Beamten haben es satt

CGFP-Generalsekretär Romain Wolff fordert die Regierung auf, bei der Sanierung der öffentlichen Finanzen die "Sonderopfer" zu Lasten des öffentlichen Diensts mit sofortiger Wirkung zu stoppen.

"Die Beamten haben es satt", sagte CGFP-Generalsekretär Romain Wolff am Freitag nach der Vorstandssitzung seiner Gewerkschaft. Nicht länger hinnehmen wollen die Staatsbediensteten die Tatsache, dass die Beamtendienstrechtsreform, die noch nicht einmal in Kraft ist, bereits "stückchenweise" demontiert werde, bemängelte der Gewerkschafter bei einer Pressekonferenz.

Nicht hinnehmen will die CGFP auch die "Sonderopfer", die die Regierung ihrer Meinung nach den Staatsbediensteten bei der Sanierung der öffentlichen Finanzen auferlegt. Die Beamten leisteten wie alle anderen Steuerzahler auch ihren Beitrag zur Begradigung der finanziellen Schieflage; es könne nicht angehen, dass sie gleich mehrfach zur Kasse gebeten würden.

Bei der Pressekonferenz machten die CGFP-Verantwortlichen ihren Standpunkt im Hinblick auf das konsultative Verfassungsreferendum klar. Das Ausländerwahlrecht lehnen sie ab, weil dies das Prinzip der Nation gefährde und die Gesellschaft in zwei Lager (Luxemburger und Nicht-Luxemburger) spalte. Stattdessen befürwortet die Gewerkschaft des öffentlichen Diensts flexiblere Zugangsbestimmungen zur doppelten Staatsbürgerschaft.


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