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CFL-Infrastrukturvorhaben : 3,8 Milliarden Euro in zehn Jahren
Politik 20.06.2017 Aus unserem online-Archiv

CFL-Infrastrukturvorhaben : 3,8 Milliarden Euro in zehn Jahren

Der künftige Bahnhof Pfaffenthal-Kirchberg wird billiger als ursprünglich geplant.

CFL-Infrastrukturvorhaben : 3,8 Milliarden Euro in zehn Jahren

Der künftige Bahnhof Pfaffenthal-Kirchberg wird billiger als ursprünglich geplant.
FotO: Paul Putzeys
Politik 20.06.2017 Aus unserem online-Archiv

CFL-Infrastrukturvorhaben : 3,8 Milliarden Euro in zehn Jahren

Maxime LEMMER
Maxime LEMMER
Die Modernisierung der Zugstrecke Luxemburg-Kleinbettingen gestaltet sich schwieriger als erwartet, so dass das Budget um 15 Prozent überschritten wird. Die restlichen CFL-Projekte sprengen den Finanzrahmen nicht.

(ml) - Die rund 20 aktuellen CFL-Infrastrukturvorhaben, die vom Parlament bewilligt wurden, überschreiten die vorgesehenen Budgets nicht. Eine Ausnahme bildet lediglich die Modernisierung der Bahnlinie Luxemburg-Kleinbettingen. Die Arbeiten gestalten sich schwieriger als gedacht.

Der ursprüngliche Kostenpunkt betrug 60,8 Millionen Euro. Die zur Verfügung gestellten Finanzmittel reichen nicht aus, teilte Nachhaltigkeitsminister François Bausch den Mitgliedern des parlamentarischen Kontrolle- und Budgetausschusses mit. Das initiale Budget wird vermutlich um 15 Prozent überschritten,

Beim Bau des Bahnhofs Pfaffenthal-Kirchberg wird hingegen rund ein Viertel der Gelder nicht benötigt. Statt 96 Millionen Euro soll das Projekt nur noch 72 Millionen Euro verschlingen. Minister Bausch rief den Abgeordneten in Erinnerung, dass der Staat in den Jahren 2013 bis 2023 insgesamt rund 3,8 Milliarden Euro in Schieneninfrastrukturen steckt.

Das Parlament hat unter anderem für den Bau einer neuen Linie Luxemburg-Bettemburg grünes Licht erteilt. Gleiches gilt für den Peripheriebahnhof in Howald und die multimodale Plattform für den Frachtverkehr in Bettemburg.

Günstigere Abonnements

Beim Zugverkehr zwischen Luxemburg und Belgien kommt es demnächst zu Verbesserungen. Passagiere, die belgische Städte entlang der luxemburgischen Grenze (Arlon, Gouvy,...) ansteuern, dürfen sich freuen: Das monatliche Abonnement soll künftig um 13,5 Euro günstiger werden.

Zudem betonte Minister Bausch, dass in Stackem weitere 3.000 Park&Ride-Parkplätze vorgesehen sind. Diese Maßnahme soll zu einer Entlastung des Straßenverkehrs zwischen Belgien und Luxemburg führen.  

Die Nationale Eisenbahngesellschaft kann unterdessen eine solide Finanzlage vorweisen. Im vergangenen Jahr wurde ein Nettogewinn von 13,5 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 48,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte Verwaltungsratspräsident Jeannot Waringo am Montag anlässlich einer Pressekonferenz mit. Die Frachtsparte trug im Wesentlichen dazu bei.


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