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Britische Corona-Variante in Luxemburg festgestellt
Politik 3 Min. 02.01.2021

Britische Corona-Variante in Luxemburg festgestellt

Das Virus wurde in Proben festgestellt, die zwischen dem 19. und dem 29. Dezember genommen wurden.

Britische Corona-Variante in Luxemburg festgestellt

Das Virus wurde in Proben festgestellt, die zwischen dem 19. und dem 29. Dezember genommen wurden.
Foto: AFP
Politik 3 Min. 02.01.2021

Britische Corona-Variante in Luxemburg festgestellt

Die deutlich infektiösere Variante B.1.1.7 des Corona-Virus wurde ein erstes Mal in Proben aus Luxemburg diagnostiziert.

Wenige Tage vor Weihnachten wurde in Großbritannien eine mutierte Variante des Corona-Virus erstmals gemeldet. Sie soll nach ersten Erkenntnissen um 70 Prozent ansteckender sein, als die bis dahin bekannten Viren, weshalb das Vereinigte Königreich zusätzliche Schutzmaßnahmen zum Jahresende ausgerufen hatte. Die Mutation wurde seitdem vereinzelt in anderen Ländern festgestellt und wurde nun ein erstes Mal in Luxemburg registriert. Das Gesundheitsministerium hat am Samstag eine entsprechende Mitteilung verschickt.


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Die Krankheitsverläufe, die durch die „britische Variante“ verursacht werden, seien identisch mit den bisherigen Formen von Covid-19, so das Ministerium weiter. Bislang seien keine schwereren Verläufe bekannt. 

Ob das „britische Virus“ tatsächlich um 70 Prozent ansteckender sei, müsse ebenfalls überprüft werden.

Allerdings könne die Mutation wegen der höheren Ansteckungsgefahr steigende Infektionszahlen nach sich ziehen, womit der Druck auf das Gesundheitssystem wieder steigen könnte, so das Ministerium weiter.


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Aus diesem Grund rät das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) den nationalen Instanzen, die Schutzmaßnahmen weiter zu verstärken.

Das Ministerium erinnert ein weiteres Mal an die geltenden Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht, Händewaschen, Distancing und regelmäßige Belüftung von geschlossenen Räumen.

Lesen Sie hier die Meldung der Santé:

Communiqué par: ministère de la Santé / Laboratoire national de santé (LNS)

Un premier cas de la variante britannique du coronavirus B.1.1.7 a été détecté par le Laboratoire national de la santé (LNS) lors du séquençage des échantillons couvrant la période du 19 au 29 décembre.

Une enquête sur l'origine de ce cas par l'inspection sanitaire est en cours.

Cette variante du Sars-CoV2s'est développée au Royaume-Uni fin 2020. Elle a depuis été baptisée Voc 202012/01, Vui 202012/01 ou encore lignage B.1.1.7.

Selon des études présentées au Royaume-Uni, la nouvelle souche serait plus contagieuse que la souche d'origine avec une transmissibilité accrue estimée jusqu'à 70%. Ces chiffres doivent être confirmés par des enquêtes épidémiologiques et virologiques supplémentaires.

Il n'existe pas de rapports cliniques sur la virulence des nouvelles variantes, et rien ne démontre à ce stade que des formes plus graves de la maladie en découlent.

Néanmoins, le Centre européen de prévention et de contrôle des maladies (ECDC) considère comme élevé le risque que les variantes du Covid-19 récemment identifiées soient une source de pression supplémentaire pour les systèmes de santé. En effet, leur plus grande contagiosité pourrait avoir un impact plus élevé sur le nombre des hospitalisations et le nombre de décès. Dans son rapport daté du 31 décembre 2020[1], l'OMS recommande aux autorités nationales de continuer à renforcer les mesures de contrôles en place.

Dans l'attente d'études scientifiques supplémentaires, le ministère de la Santé tient à souligner l'importance de respecter les mesures préventives en place pour réduire la transmission, comme le port du masque, la pratique de l'hygiène des mains et l'étiquette de la toux, le maintien d'une distance physique, la garantie d'une bonne ventilation et l'évitement des lieux bondés.

Plusieurs pays ont signalé des cas sporadiques causés par la nouvelle variante en Europe (Allemagne, Belgique, Danemark, Espagne, France, Irlande, Islande, Italie, Norvège, Pays-Bas, Portugal et Suède) et dans le monde (Australie, Canada, Corée du Sud, Hong Kong, Israël, Japon, Jordanie, Liban, Suisse, Singapour).

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