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Bettel und Fayot besuchen Niger und Ruanda
Politik 05.06.2022
Auf nach Afrika

Bettel und Fayot besuchen Niger und Ruanda

Ruandas starker Mann setzt auf die digitale Vorreiterrolle seines Landes in Afrika: Präsident Paul Kagame.
Auf nach Afrika

Bettel und Fayot besuchen Niger und Ruanda

Ruandas starker Mann setzt auf die digitale Vorreiterrolle seines Landes in Afrika: Präsident Paul Kagame.
Foto: AFP
Politik 05.06.2022
Auf nach Afrika

Bettel und Fayot besuchen Niger und Ruanda

Annette WELSCH
Annette WELSCH
Niger und Ruanda sind die Stationen einer viertägigen Afrikareise von Xavier Bettel und Franz Fayot. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der digitalen Entwicklung.

Auf Einladung des Präsidenten der Republik Niger, Mohamed Bazoum, und des Präsidenten der Republik Ruanda, Paul Kagame, reisen Premierminister Xavier Bettel (DP) sowie Wirtschafts- und Kooperationsminister Franz Fayot (LSAP) vom 5. bis 8. Juni nach Westafrika.


IPO , ITV Franz Fayot , Min Cooperation , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
Die Sorgen und Schwerpunkte des Ministers
Die Kooperationshilfe muss mit der Pandemie kämpfen und vielerorten mit einer prekären Sicherheitslage. Hierzulande sieht Franz Fayot (LSAP) mehrere Herausforderungen.

Zunächst geht es in Nigers Hauptstadt Niamey beim Austausch auf höchster Ebene um die Evaluation der Hilfs- und Sicherheitspolitik. Niger zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Welt und ist seit mehr als 30 Jahren Partner der Kooperationspolitik Luxemburgs - neben Burkina Faso, Mali und Senegal ist es einer der westafrikanischen Staaten, die das Großherzogtum unterstützt.

 Vor fast genau einem Jahr war dann auch der damals frisch gewählte Präsident Mohamed Bazoum in Luxemburg, wo das vierte Kooperationsabkommen 2022-2026 mit einem Volumen von 144 Millionen Euro unterzeichnet wurde. Auf dem Programm der Visite steht auch der Besuch humanitärer Projekte.   

Das digitale Augenmerk

Der Schwerpunkt der Visite in Ruandas Hauptstadt Kigali liegt neben den bilateralen Gesprächen zu den wirtschaftlichen und digitalen Beziehungen derweil auf der alle vier Jahre stattfindenden World Telecommunication Development Conference (WTDC)


Griechenland will sein sonniges Klima nutzen, um klimaneutralen Wasserstoff herzustellen.
Europas Energie könnte zukünftig aus Afrika kommen
Grüner Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Auf dem afrikanischen Kontinent entstehen zahlreiche Großprojekte zur Herstellung von Hydrogen.

Sie wird die von der International Telecommunication Union (ITU) organisiert, einer auf Informations- und Kommunikationstechnologien spezialisierten Agentur der Vereinten Nationen. Das Motto ist „Connecting the unconnected to achieve sustainable development”. Denn wenn das Internet mit all seinen Möglichkeiten das Leben zum Besseren verändert, so sind noch fast drei Milliarden Menschen davon abgeschnitten und verpassen Chancen.

Drei Milliarden Menschen ausgeschlossen

Regierungen sollen angehalten werden, innovative Politiken zu entwickeln, um die nächste Milliarde an Menschen zu konnektieren und dazu beizutragen, dass der digitale Graben geschlossen wird. 

Die offizielle Visite wird auch von Vertretern luxemburgischer Unternehmen begleitet, die in den Bereichen Digitaltechnik, Satelliten, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie Finanztechnologien aktiv sind.  

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