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Bettel und Asselborn bei der UN-Vollversammlung in New York
Politik 4 1 26.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Bettel und Asselborn bei der UN-Vollversammlung in New York

Xavier Bettel und Jean Asselborn sind seit Anfang der Woche in New York.

Bettel und Asselborn bei der UN-Vollversammlung in New York

Xavier Bettel und Jean Asselborn sind seit Anfang der Woche in New York.
Foto: Gouvernement luxembourgeois
Politik 4 1 26.09.2019 Aus unserem online-Archiv

Bettel und Asselborn bei der UN-Vollversammlung in New York

Sarah CAMES
Sarah CAMES
Premierminister Xavier Bettel und Außenminister Jean Asselborn haben derzeit einen vollen Terminkalender. Sie sind in New York, wo sie dem UN-Gipfel beiwohnen.

Premierminister Xavier Bettel und Außenminister Jean Asselborn sind Anfang der Woche zu der UN-Vollversammlung in die USA gereist. Dort wohnten sie bereits unter anderem dem Klimaschutzgipfel bei und zelebrierten das 30. Jubiläum des Übereinkommens über die Rechte des Kindes.

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Bettel hielt am Dienstag außerdem eine gefühlsgeladene Rede zu den Rechten der LGBTQ-Gemeinschaft, zu der er auch gehört. "Homosexualität ist keine Wahl, doch Homophobie ist es. Dagegen müssen wir angehen", erklärte Bettel bei der Veranstaltung. "Wir haben alle eine Verantwortung."

Am Mittwoch besuchte Bettel in New York lebende Luxemburger, die sich über den hohen Besuch aus der Heimat zu freuen schienen. Das Treffen fand in der Maison du Luxembourg statt, das unter anderem auch das luxemburgische Konsulat beheimatet. 

"Unsere im Ausland lebenden Staatsbürger sind die besten Botschafter unseres Landes. Es ist der Austausch zwischen Menschen und Völkern aus aller Welt, der unsere Gesellschaft bereichert", so der luxemburgische Premierminister in seiner Begrüßungsrede. Im Zuge des Events feierte außerdem die Ausstellung "Shapes of then and beyond" der Luxemburger Künstler Ben Carter und Philippe Lamesch Vorpremiere.

Auch Außenminister Jean Asselborn war in New York nicht untätig. Am Dienstag traf er sich mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas um über die Situation im Nahen Osten und die Wahlergebnisse im benachbarten Israel zu reden. Mahmoud Abbas äußerte sich vorsichtig positiv und sagte, unter einer neuen Führung könnte es wieder Hoffnungen auf Gespräche zwischen Israel und Palästina geben. 

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist seit 2009 im Amt, doch nach einem knappen Wahlergebnis am 17. September könnte es bald einen Wechsel an der Spitze des Landes geben.


NEW YORK, NEW YORK - SEPTEMBER 23: United Nations (U.N.) Secretary-General Antonio Guterres speaks at the summit to address climate change at the U.N. on September 23, 2019 in New York City. While the U.S. will not be participating, China and about 70 other countries are expected to make announcements concerning climate change. The summit at the U.N. comes after a worldwide Youth Climate Strike on Friday, which saw millions of young people around the world demanding action to address the climate crisis.   Spencer Platt/Getty Images/AFP
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Guterres zeigt sich zufrieden mit Klimagipfel
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Sein Rivale und möglicher Koalitionspartner Benny Gantz des oppositionellen Mitte-Bündnisses hat bereits vor der Wahl anklingen lassen, eine Koalition mit Netanjahus Likud nur unter der Bedingung eingehen zu wollen, dass es einen neuen Ministerpräsidenten geben wird. 

Die UN-Vollversammlung tagt noch bis kommenden Montag. Bis dahin werden noch mehrere Staats- und Regierungschefs ans Rednerpult treten, darunter auch der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel.


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