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Kurzmeldungen Politik 09.01.2020

Bettel hat Termin bei Macron

Treffen unter liberalen Kompagnons: Premierminister Xavier Bettel ist am Freitag zu einem Arbeitsbesuch bei Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geladen. Auch EU-Ratspräsident Charles Michel wird an dem Gespräch in Paris teilnehmen, wie die Luxemburger Regierung am Donnerstag mitteilte. 

Bei dem Dreier-Meeting soll es vor allem um aktuelle Europathemen sowie Strategiefragen zur Zukunft der Union gehen, hieß es im Vorfeld.

Am Montag wartet auf Xavier Bettel erneut ein hochrangiges Treffen: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kommt für Gespräche nach Luxemburg. 

Heute

Kurzmeldungen International Vor 15 Minuten

Putin begnadigt verurteilte Israelin

(dpa) - Der russische Präsident Wladimir Putin hat die wegen Drogenschmuggels verurteilte Israelin Naama Issachar begnadigt. Das teilte der Kreml am Mittwochabend in Moskau mit. Dem Erlass zufolge ist die junge Frau damit von der weiteren Verbüßung der Strafe befreit. Putin gab humanitäre Gründe für seine Entscheidung an. Die Frau hatte zuvor ein Gnadengesuch an den Präsidenten gerichtet. Damit ist nach russischem Recht ein Schuldeingeständnis verbunden. An diesem Donnerstag wird Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Moskau zu einem Kurzbesuch erwartet.

Am vergangenen Donnerstag hatte sich Putin mit der Mutter der jungen Frau in Jerusalem getroffen. Der Kremlchef weckte danach Hoffnungen auf eine baldige Freilassung. „Alles wird gut“, sagte er, ohne konkret zu werden. Die Israelin stamme aus einer anständigen Familie.

Die 27-jährige Issachar war im April vergangenen Jahres am Moskauer Flughafen Scheremetjewo auf dem Weg von Indien nach Israel festgenommen worden. Beamte hatten bei ihr 9,6 Gramm Marihuana entdeckt. Im Oktober wurde sie dafür zu siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Israel kritisierte die Strafe als viel zu hoch.    

Kurzmeldungen Lokales Heute um 18:24

Passant überfallen: Handy gestohlen

(SH) - In Höhe der Kirche in der Rue du Fort Elisabeth im hauptstädtischen Bahnhofsviertel erhielt am Dienstag gegen 16 Uhr ein Passant einen Schlag von hinten auf den Kopf. Der Angreifer riss dem Fußgänger das Mobiltelefon aus der Hand und ergriff dann durch die Rue du Fort Bourbon die Flucht. Das Opfer trug keine ernsthaften Verletzungen davon. 

Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 17:53

IAA künftig nicht mehr in Frankfurt

(dpa) - Die nächste Automesse IAA könnte nach Berlin, Hamburg oder München umziehen. Der Vorstand des Verbands der Automobilindustrie (VDA) entschied am Mittwoch, mit diesen drei Bewerbern konkrete Verhandlungen aufzunehmen.

Die Entscheidung für eine der Städte soll in den nächsten Wochen fallen. Aus dem Rennen sind damit neben dem bisherigen Gastgeber Frankfurt auch Köln, Stuttgart und Hannover, die sich ebenfalls beworben hatten.

Der Verband will die Messe von der Autoschau zu einem Impulsgeber für neue Mobilitätskonzepte umwandeln. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:08

Rangwee: Brand sorgt für Feuerwehreinsatz

(SH) - Ein Brand hat am Mittwoch gegen 12.30 Uhr im Rangwee in Howald für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Wie die Rettungsdienste mitteilen, hatte der Brand einen elektrischen Ursprung. Verletzt wurde niemand. 

In der Grand'Rue in der Hauptstadt war es unterdessen gegen 11 Uhr zu einem Kaminbrand gekommen. Auch hier kam keine Person zu Schaden.


Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:09

Zwei Verletzte am Mittwochmorgen

Am frühen Mittwoch gab es zwei Unfälle in Luxemburg, bei denen Menschen verletzt wurden.

Gegen 5 Uhr geriet in der Rue d'Oradour in der Hauptstadt ein Auto in Brand. Ein Insasse musste nach dem Zwischenfall medizinisch behandelt werden.

In der Rue Principale in Lorentzweiler ereignete sich gegen 8 Uhr eine Kollision zwischen zwei Autos, auch hier gab es einen Leichtverletzten.

Kurzmeldungen International Heute um 10:32

Wadern: Frau von Ast erschlagen

(dpa/lrs) - Nachdem ein herabstürzender Ast im saarländischen Wadern zwei Spaziergängerinnen getroffen hat, ist eine der beiden Frauen gestorben. Das teilte die Polizei mit. Demnach erlag die 72-Jährige in der Nacht zum Mittwoch ihren Verletzungen im Krankenhaus.

Die Frau war am Dienstag zusammen mit einer 65-Jährigen in Dagstuhl, einem Stadtteil von Wadern, unterwegs gewesen. Starke Windböen hatten in rund sieben Metern Höhe einen dicken Ast eines Ahornbaumes abgerissen. Der Ast mit einem Durchmesser von etwa 40 Zentimetern war auf die Spaziergängerinnen gestürzt. Die Jüngere der beiden hatte sich dabei eine Platzwunde am Kopf zugezogen und sich einen Fuß gebrochen. Die 72-Jährige wiederum hatte Trümmerbrüche in beiden Beinen erlitten.

Kurzmeldungen International Heute um 09:17

Vulkanausbruch auf Neuseeland - weiteres Opfer tot

(dpa) - Etwa sieben Wochen nach dem Vulkanausbruch in Neuseeland ist ein weiteres Opfer gestorben. Damit hat sich die Zahl der Toten auf 21 erhöht. 47 Menschen hatten am 9. Dezember White Island vor Neuseelands Nordinsel besucht - dann kam es zur Katastrophe, als der Vulkan ausbrach.

Das jüngste Opfer starb in einer Klinik in Auckland, wie die Polizei am Mittwoch ohne nähere Angaben mitteilte. Die meisten Überlebenden werden noch immer mit Verbrennungen in Krankenhäusern in Neuseeland und Australien behandelt.

Der Inselstaat Neuseeland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. White Islands Vulkan war vor dem Unglück seit einiger Zeit verstärkt aktiv, trotzdem fuhren immer wieder Boote mit Ausflüglern dorthin.

Kurzmeldungen International Heute um 07:00

Mindestens 40 Festnahmen bei internationaler Polizeiaktion

(dpa) - Bei einer groß angelegten internationalen Polizeiaktion gegen illegalen Drogenhandel sind nach Medienberichten mindestens 40 Verdächtige festgenommen worden. Der Zugriff sei am Dienstag nach monatelanger Überwachung in verschiedenen Staaten des ehamligen Jugoslawiens und der Europäischen Union erfolgt, berichtete die kroatische Zeitung „Jutarnji List“ in der Nacht zum Mittwoch auf ihrer Website.

Die Fahnder zerschlugen damit eine Organisation, die Drogen aus Südamerika und auch aus dem Iran bezog und diese dann über ein Verteilernetz auf dem Balkan sowie unter anderem in Österreich und Deutschland vertrieb. Insgesamt seien auf diesem Weg mehrere Dutzend Kilogramm verschiedener Drogen wie Kokain und Heroin sowie Amphetamine und Metamphetamine abgesetzt worden. Das Rauschgift sei über Bosnien, Kroatien und Slowenien in den Umlauf gelangt. Eines der Hauptlager der Bande sei in Ljubljana entdeckt worden.

Gestern

Zwei US-Soldaten bei Absturz von Militärjet in Afghanistan getötet

 (dpa) - Die US-Streitkräfte haben nach dem Absturz eines US-Militärflugzeugs in Afghanistan den Tod von zwei Soldaten bekanntgegeben. Ihre sterblichen Überreste seien in der Nähe des Absturzortes in der Provinz Gasni gefunden worden, teilte das US-Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Sie seien von den ansässigen Afghanen ihren Bräuchen entsprechend „mit Würde und Respekt“ behandelt worden, hieß es weiter. Auch der Flugdatenschreiber der am Montag verunglückten Maschine vom Typ Bombardier E-11A sei geborgen worden.

US-Kräfte hätten die Überreste des Flugzeugs zerstört, hieß es. Die Ursache des Unglücks werde noch untersucht, es gebe aber keine Hinweise auf einen Abschuss des Jets, erklärte das Ministerium weiter.

Lokalen Behördenvertretern zufolge war die Maschine über einem Gebiet abgestürzt, das die Taliban kontrollieren. Mehrere Stunden nach dem Absturz hatten die Extremisten mitgeteilt, sie hätten die Maschine im Bezirk Deh Jak abgeschossen. Das Pentagon hatte dieser Darstellung bereits am Montag widersprochen.

In der Vergangenheit haben die Taliban immer wieder Abstürze von Militärflugzeugen oder Hubschraubern des US-Militärs oder der afghanischen Armee für sich reklamiert. Gleichzeitig sind das US-Militär und auch das afghanische Verteidigungsministerium zurückhaltend bei der Bestätigung von Abschüssen.     

Kurzmeldungen Lokales 28.01.2020

Zeugenaufruf nach Unfall in Alzingen

(SH) - Gleich drei Wagen waren am Montag gegen 7.15 Uhr in der Route de Thionville in Alzingen in Richtung Hesperingen in einen Auffahrunfall verwickelt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Aussagen zu einem in Frankreich zugelassenen Fahrzeug machen können, welches sich vom Unfallort entfernte. Informationen werden unter der Nummer 24 48 04 700 entgegengenommen.

Kurzmeldungen Lokales 28.01.2020

Polizeieinsatz bei der Nationalbibliothek: falscher Alarm

(SH) - Bei der Nationalbibliothek in Luxemburg-Kirchberg kam es am Dienstag zu einem Polizeieinsatz. 

Die Polizei konnte kurze Zeit später allerdings Entwarnung geben: Es handelte sich um einen Fehlalarm. Eine Person hatte ein Gespräch bezüglich einer angeblichen Bedrohung aufgeschnappt. Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass es keine Bedrohung gab.

Kurzmeldungen Lokales 28.01.2020

Nächtliche Verfolgungsjagd in der Großregion

(SH) - Wegen überhöhter Geschwindigkeit war ein in Frankreich zugelassenes Fahrzeug gegen 2 Uhr in der Nacht zum Dienstag einer Polizeistreife in der Rue de la Poste in Beles aufgefallen. Die Beamten nahmen die Verfolgung des Wagens auf und gaben dem Fahrer in der Höhe eines Kreisverkehrs mit eingeschaltetem Blaulicht und Sirene deutliche Haltezeichen. Der Fahrer flüchtete daraufhin mit Vollgas. Auch eine aus entgegengesetzter Richtung kommende Streife konnte den Fahrer nicht stoppen. Die Verfolgungsjagd ging über die A13 und N31 weiter nach Belgien und dann über die E411 nach Frankreich, wo die Verfolgung abgebrochen werden musste. Ermittlungen laufen.


Kurzmeldungen Lokales 28.01.2020

Drei Verletzte am Dienstagmorgen

Am Dienstagmorgen wurden in Luxemburg drei Personen bei Verkehrsunfällen verletzt.

In der Avenue J.F. Kennedy in Kirchberg wurde gegen 7.30 Uhr ein Fußgänger von einem Auto angefahren und verletzt.

Auf der N2 zwischen Sandweiler und dem Kreisel Iergaertchen gab es einen Auffahrunfall zwischen einem Bus und einem Lastwagen. Zwei Insassen mussten medizinisch betreut werden.

Kurzmeldungen Lokales 28.01.2020

A3 Höhe Liwingen: Auto in Brand

Am frühen Dienstagmorgen gegen 6.25 Uhr geriet in Liwingen in der Auffahrt auf die A3 ein Auto in Brand. Niemand wurde verletzt.

Tschechien unterstützt Frankreich im Sahel

(dpa) - Tschechien will sich an der Seite Frankreichs am Kampf gegen Islamisten in der Sahelzone beteiligen. Das entschied das Kabinett am Montag in Prag. Das Parlament muss noch seine Zustimmung geben, was aber als wahrscheinlich gilt. Bis zu 60 Soldaten sollen in den ehemaligen französischen Kolonien Mali, Niger und Tschad an der Militäroperation „Barkhane“ teilnehmen. Die Kosten dafür werden mit umgerechnet knapp 24 Millionen Euro veranschlagt.

Tschechien engagiert sich bereits im Rahmen des EU-Einsatzes EUTM bei der Ausbildung der malischen Streitkräfte. Auch deutsche Soldaten sind daran beteiligt. Kräfte der Bundeswehr sind zudem Teil der UN-Truppe Minusma zur Unterstützung des Friedensabkommens.

Der Norden Malis war 2012 vorübergehend in die Hände islamistischer und anderer Rebellengruppen gekommen, die dann von französischen Truppen zurückgedrängt wurden. In der afrikanischen Sahelzone sind etliche bewaffnete Gruppen islamistischer Terroristen aktiv.

Kurzmeldungen Lokales 28.01.2020

Zwei Unfälle am Montagabend

Am Montagabend gab es mehrere Verletzte bei Verkehrsunfällen in Luxemburg.

In Pommerloch wurde gegen 19 Uhr ein Fußgänger von einem Auto angefahren und verletzt.

In der Rue du Brill in Foetz ereignete sich gegen 19.17 Uhr eine Kollision zwischen zwei Autos. Zwei Insassen mussten medizinisch behandelt werden.

Vorgestern

USA raten wegen Coronavirus von Reisen nach China ab

(dpa) - Das US-Außenministerium rät wegen des neuartigen Lungenvirus von Reisen nach China ab. Bereits geplante Reisen sollten erneut auf den Prüfstand gestellt werden, erklärte das Ministerium am Montag. China könnte zu einem späteren Zeitpunkt auch Ausreisesperren für US-Bürger verhängen, warnte das Ministerium. Für die besonders von dem Ausbruch des Coronavirus betroffene Provinz Hubei und die Stadt Wuhan warnte das Ministerium ausdrücklich vor jeglichen Reisen.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte Amerikaner zuvor bereits aufgefordert, alle nicht notwendigen Reisen in die Provinz Hubei zu vermeiden. Für den Rest Chinas mahnte die Behörde Reisende bislang nur zu besonderer Vorsicht, riet aber nicht von Reisen ab.

Das chinesische Staatsfernsehen hatte am Montag unter Berufung auf Behördenangaben gemeldet, dass die Zahl bestätigter Infektionen im Vergleich zum Vortag um mehr als 700 auf 2744 gestiegen ist, die Zahl der Toten um 24 auf 80, weiterhin meist ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Mit den rund 50 Fällen außerhalb Chinas sind inzwischen fast 2800 Fälle weltweit bestätigt. In den USA gab es dem CDC zufolge fünf bestätigte Fälle. 110 Menschen in 26 US-Bundesstaaten seien unter Beobachtung, 32 seien bereits negativ getestet worden, hätten das Virus also nicht, hieß es weiter.      

Kurzmeldungen Lokales 27.01.2020

Météolux warnt vor Starkwind

(TJ) - Für Dienstag gibt der staatliche Wetterdienst eine Warnung vor Starkwind aus. Am Morgen könnten Böen mit 65 bis 80 Kilometern pro Stunde über das Land hinwegziehen, am Nachmittag sollen die Windgeschwindigkeiten auf maximal 75 km/h zurückgehen. Erst gegen Abend soll sich die Lage leicht entspannen.

Kurzmeldungen Lokales 27.01.2020

Nach Taschendiebstahl: Täter in Untersuchungshaft

(SH) - In der Rue de l'Alzette in Esch/Alzette entriss ein Mann einer älteren Frau am Sonntag gegen 15.15 Uhr die Handtasche und ergriff dann die Flucht. Wenig später konnte er an der Kreuzung der Rue du Nord mit der Rue Victor Hugo gestellt werden. Die Tasche - ohne Bargeld - war unterdessen an der Wohnadresse der Mutter des Täters gefunden worden. Der Mann wurde festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt, der auf Untersuchungshaft entschied.

Die Seniorin war bei dem Übergriff zu Boden gegangen, trug jedoch keine schwerwiegenden Verletzungen davon.

Kommission verteidigt Kosten für von der Leyens Unterkunft

(dpa) - Die EU-Kommission hat die Kosten für die Unterbringung ihrer neuen Präsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel verteidigt. „Wir haben nie gesagt, dass es keine Kosten gibt“, sagte Chefsprecher Eric Mamer am Montag in Brüssel. Mamer reagierte damit auf einen Artikel der französischen Zeitung „Libération“, wonach die Einrichtung einer Einzimmer-Wohnung für von der Leyen die EU bisher 72 000 Euro gekostet habe. „Es ist offensichtlich, dass, wenn ein Präsident oder eine Präsidentin der Institution ihr Amt antritt, dies Kosten nach sich ziehen kann für die Anpassung seiner Wohnung.“

Für die Präsidentin sei im zentralen Verwaltungsgebäude der Brüsseler Behörde, dem Berlaymont, ein 16 Quadratmeter großes Zimmer mit angrenzender Dusche hergerichtet worden, sagte der Chefsprecher. Aufwand und Kosten seien verhältnismäßig, sagte Mamer und erwähnte in diesem Zusammenhang auch den notwendigen Schutz der Kommissionspräsidentin.

Die Zeitung hatte weiter berichtet, von der Leyen erhalte für ihre Unterkunft in Brüssel eine Zulage von 4185 Euro monatlich. Auf 1500 Euro davon verzichte die Kommissionspräsidentin wegen des Zimmers im Berlaymont-Gebäude. Auf die von „Libération“ genannten Zahlen ging der Chefsprecher zunächst nicht näher ein.    

Kurzmeldungen Lokales 27.01.2020

"La Lorraine" in Zoufftgen verliert Michelin-Stern

(jt) - Dem Traditionsrestaurant "La Lorraine" in der französischen Grenzgemeinde Zoufftgen wurde der Michelin-Stern aberkannt. Im neuen Restaurantführer, der am Montagnachmittag (16.30 Uhr) vorgestellt wird, wird das Lokal nicht mehr in der dritthöchsten Kategorie geführt. Das teilte Chef Lucien Keff auf seiner Facebook-Seite mit.

"2020 ist das Jahr, in dem uns der Stern weggenommen wurde", schrieb Lucien Keff am Sonntag an seine Abonnenten und Freunde bei Facebook. "'Nicht konstant genug', sagten sie mir. Ich bin am Boden zerstört. Mir geht es schlecht." 

Keff hatte das "La Lorraine" im Jahr 2018 von seinem Vater übernommen, der sich den Michelin-Stern erstmals 2006 erkocht hatte. In seinem Facebook-Post erwähnte er auch, dass das Restaurant unter einem Personalengpass leide.

Nach Europa importierter Honig soll nach einem Vorschlag von 16 EU-Ländern genauer gekennzeichnet werden.

Woher kommt der Honig? EU-Länder fordern genauere Kennzeichnung

Nach Europa importierter Honig soll nach einem Vorschlag von 16 EU-Ländern genauer gekennzeichnet werden, um hiesige Imker vor Billigkonkurrenz zu schützen. Auf den Vorstoß einigten sich die EU-Agrarminister am Montag in Brüssel.

Hintergrund sind die großen Preisunterschiede. Importhonig aus Drittstaaten sei oft viel billiger, heißt es in der Vorlage der 16 Staaten. "Wegen höherer Produktionskosten können EU-Hersteller kaum mit importiertem Honig konkurrieren." Dafür lege die EU jedoch Wert auf hohe Umwelt- und Qualitätsstandards.

Bisher gilt für die Kennzeichnung: Wenn Honig aus der EU mit Importhonig etwa aus China vermengt wird, muss dies nur allgemein auf der Verpackung angegeben sein als "Mischung von Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern". Theoretisch können kleine Mengen EU-Honig mit einem Großteil billiger Importe vermengt werden, ohne dass Verbraucher dies genau nachvollziehen können. Die Länder fordern von der EU-Kommission einen Vorschlag für klarere Hinweise auf den Ursprung gemischten Honigs. (dpa)

Slowenien: Premierminister Sarec tritt zurück

(AFP/dpa) - Der slowenische Premierminister Marjan Sarec hat am Montag überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Der Zentrist und Pro-Europäer stand seit 2018 einer Minderheitsregierung vor, deren Vertreter von fünf Parteien angehörten. 

"Mit diesen Koalitionspartnern kann ich die Erwartungen der Menschen nicht erfüllen", sagte er am Montag nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA. Er strebe Neuwahlen an, fügte er hinzu.

Sarec (42), ein ehemaliger Schauspieler und TV-Comedian, steht seit August 2018 an der Spitze einer aus fünf Parteien bestehenden Mitte-Links-Koalition, darunter die von ihm gegründete Liste Marjan Sarec. Da das Regierungsbündnis keine absolute Mehrheit im Parlament hat, ist es auf die Unterstützung der Partei Die Linke angewiesen. Zuvor war Sarec Bürgermeister der Kleinstadt Kamnik gewesen.

Kurzmeldungen Lokales 27.01.2020

Drei Unfälle am Sonntagabend

Am Sonntagabend ereigneten sich drei Unfälle in Luxemburg.

In der Rue Hiel in Sandweiler kollidierten gegen 18 Uhr zwei Autos miteinander, es blieb beim materiellen Schaden.

Ein Unfall mit einem Auto in der Rue Michel Thilges in Wiltz forderte gegen 19 Uhr einen Leichtverletzten.

Auch in der Rue de Hivange in Kahler zog sich gegen 20.20 Uhr eine Person bei einem Unfall leichte Verletzungen zu.