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Bauen, bewegen, bilden: diese Themen entscheiden die Wahlen
Politik 2 Min. 05.10.2018

Bauen, bewegen, bilden: diese Themen entscheiden die Wahlen

Bauen, bewegen, bilden: diese Themen entscheiden die Wahlen

Chris Karaba
Politik 2 Min. 05.10.2018

Bauen, bewegen, bilden: diese Themen entscheiden die Wahlen

Marc SCHLAMMES
Marc SCHLAMMES
Wohnungsbau, Mobilität und Bildung sind die drei wahlentscheidenden Themen. Das geht aus dem Politmonitor "Spezial Wahlen" hervor. Vor fünf Jahren war das Ergebnis noch ein ganz anderes.

Die Lage am Wohnungsmarkt, die Verkehrsproblematik und die Bildungspolitik gehören für die Wähler zu den drei wichtigsten Wahlthemen. Mit 44 Prozent dominiert dabei die Großbaustelle Logement, wobei 17 Prozent meinen, dass keine Partei eine Lösung parat hat; 20 Prozent wissen derweil nicht, welche Partei das Problem einer Lösung zuführt.

Von zwei auf 26 Prozent

Waren 2013 lediglich zwei Prozent der Meinung, dass die Mobilität ein wahlentscheidendes Thema ist, schafft es die Thematik 2018 unter dem Eindruck des drohendes Verkehrsinfarktes auf Platz zwei mit 26 Prozent. Prozent der Befragten glauben zumindest an eine Partei, die den Infarkt verhindern kann.

Das Kapitel Bildung kann sich wie vor fünf Jahren auf Platz drei behaupten; damals gaben die Wähler im Politmonitor zu den Wahlen noch die Lage am Arbeitsmarkt (46 Prozent) sowie die Renten und Pensionen (35 Prozent) als die beiden wichtigsten Wahlthemen an.

Generell sehen die Befragten das Land gut auf die Herausforderungen von morgen vorbereitet. Ein Viertel indes sagt, dass das Land "eher nicht gut" vorbereitet ist. Die CSV bleibt jene Partei, der die Wähler am meisten zutrauen, diese Herausforderungen zu meistern (32 Prozent). Ein Drittel gibt allerdings auch an, es nicht zu wissen beziehungsweise gesteht keiner Partei zu, die Aufgaben von morgen zu bewältigen.

Ein Viertel noch nicht entschlossen

In der letzten Woche vor den Wahlen dürfen die Parteien noch Überzeugungsarbeit leisten; ein Viertel der Wähler gibt an, sich erst in den letzten sieben Tagen vor dem Urnengang zu entscheiden. Davon sagen sogar fünf Prozent, sich erst in der Wahlkabine zu entscheiden.

Ob die Wähler sich programmatisch oder taktisch entscheiden, ist dabei eine Frage des Alters. Bei jenen Befragten, die angeben, am ehesten wahltaktisch vorzugehen, steigt dieses Verhalten mit dem Alter. Bei denjenigen, die wiederum sagen, am ehesten nach Wahlprogramm zu wählen, spielt das Alter quasi keine Rolle.

Die Methode

Die repräsentative Politmonitor -Umfrage „Spezial-Wahlen“ wurde im Auftrag von „Luxemburger Wort“ und RTL von TNS-Ilres durchgeführt. Im Zeitraum vom 26. September bis zum 1. Oktober wurden 1052 wahlberechtigte Einwohner mit luxemburgischer Nationalität über 18 Jahre via Internet befragt (147 im Osten, 189 im Norden, 431 im Zentrum, 284 im Zentrum). Die Rohdaten wurden auf folgende Variablen gewichtet: Altersgruppe, Geschlecht, Wohnbezirk, Berufstätigkeit und Bildungsniveau (Daten von Statec). Die Fehlermarge könnte zwischen 1,3 und drei Punkten betragen. Die Angaben zur Methodologie wurden bei der Alia (www.alia.lu) hinterlegt.

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  • Die repräsentative Politmonitor -Umfrage „Spezial-Wahlen“ wurde im Auftrag von „Luxemburger Wort“ und RTL von TNS-Ilres durchgeführt. Im Zeitraum vom 26. September bis zum 1. Oktober wurden 1052 wahlberechtigte Einwohner mit luxemburgischer Nationalität über 18 Jahre via Internet befragt (147 im Osten, 189 im Norden, 431 im Zentrum, 284 im Zentrum). Die Rohdaten wurden auf folgende Variablen gewichtet: Altersgruppe, Geschlecht, Wohnbezirk, Berufstätigkeit und Bildungsniveau (Daten von Statec). Die Fehlermarge könnte zwischen 1,3 und drei Punkten betragen. Die Angaben zur Methodologie wurden bei der Alia (www.alia.lu) hinterlegt.



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