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Asylpolitik: Asselborn reagiert auf Kritik in sozialen Medien
Politik 18.11.2017 Aus unserem online-Archiv

Asylpolitik: Asselborn reagiert auf Kritik in sozialen Medien

Für Immigrationsminister Jean Asselborn wurden alle Lösungen überprüft, damit diese Familie in Luxemburg bleiben konnte.

Asylpolitik: Asselborn reagiert auf Kritik in sozialen Medien

Für Immigrationsminister Jean Asselborn wurden alle Lösungen überprüft, damit diese Familie in Luxemburg bleiben konnte.
Foto: Serge Waldbillig
Politik 18.11.2017 Aus unserem online-Archiv

Asylpolitik: Asselborn reagiert auf Kritik in sozialen Medien

Anne-Aymone SCHMITZ
Anne-Aymone SCHMITZ
Die Rückführung einer georgischen Familie mobilisiert derzeit die Menschen in sozialen Netzwerken. Am Samstag reagierte nun Minister Jean Asselborn.

(asc) - Die Ausweisung einer georgischen Familie mobilisiert die Menschen zurzeit in den sozialen Netzwerken. Am Samstag reagierte nun auch Außen- und Immigrationsminister Jean Asselborn darauf.

Der zwölfjährige Junge, der in Luxemburg zur Schule ging, war am vergangenen 12. Oktober zusammen mit seiner Mutter per Zwangsausweisung in seine Heimat Georgien zurückgeschickt worden.

Minister Asselborn versichert nun, dass vor der Rückführung alle möglichen Lösungen  in Betracht gezogen wurden. Eine Regularisierung sei allerdings nur möglich, wenn dem Ministerium keine falschen Informationen bezüglich der Identität und des Familienstands der betroffenen Personen mitgeteilt würden. Dies sei bei dieser Familie nicht der Fall gewesen, so das Außenministerium.

Die in den sozialen Medien verbreiteten Informationen würden den Fall auch nicht in seiner Gesamtheit widerspiegeln. Letztendlich seien die Eltern allerdings verantwortlich für ihre  Kinder, sagt Jean Asselborn.




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