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Asylanträge in Luxemburg: 185 unbegleitete Minderjährige in drei Jahren
Politik 22.03.2017 Aus unserem online-Archiv

Asylanträge in Luxemburg: 185 unbegleitete Minderjährige in drei Jahren

Die Zahl der schutzsuchenden Minderjährigen ist hierzulande stark rückläufig.

Asylanträge in Luxemburg: 185 unbegleitete Minderjährige in drei Jahren

Die Zahl der schutzsuchenden Minderjährigen ist hierzulande stark rückläufig.
Foto: Pierre Matgé
Politik 22.03.2017 Aus unserem online-Archiv

Asylanträge in Luxemburg: 185 unbegleitete Minderjährige in drei Jahren

Maxime LEMMER
Maxime LEMMER
Die Zahl der unbegleiteten Minderjährigen, die in Luxemburg Asyl beantragen, hat sich binnen einem Jahr in Luxemburg halbiert. Die meisten von ihnen stammten aus Afghanistan und Marokko.

(ml) - Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind in einer besonderen Ausnahmesituation und brauchen eine gute und verlässliche Unterstützung. In den vergangenen drei Jahren haben in Luxemburg insgesamt 185 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge internationalen Schutz beantragt. Diese Zahl nennt Immigrationsminister Jean Asselborn in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des ADR-Abgeordneten Fernand Kartheiser.

2016 haben 51 Minderjährige einen Asylantrag gestellt,  Die meisten davon stammten aus Afghanistan (14), Marokko (10) und Guinea (7). Im Jahr zuvor waren noch doppelt so viele minderjährige Schutzsuchende ohne Begleitung erfasst worden. 2014 gab es lediglich 31 solche Fälle.

243 Familien beantragten Asyl

Im vergangenen Jahr haben 2 035 Personen in Luxemburg um Asyl gebeten. Rund die Hälfte der Antragssteller (1085) gelangten alleine nach Luxemburg, heißt es weiter. Dabei handelte es sich vorwiegend um Männer, so Asselborn. Ein Großteil von ihnen kam aus Albanien (115), Mali (68) und Syrien (64).

Des Weiteren haben die luxemburgischen Einwanderungsbehörden im vergangenen Jahr 243 Familien registriert. Berücksichtigt wurden Haushalte, die sich aus mindestens zwei Personen zusammensetzen. Die meisten Familien, die im vergangenen Jahr hierzulande internationalen Schutz gesucht haben, stammten aus Syrien (44). Weitere Herkunftsländer, die stark vertreten waren, sind Albanien und der Kosovo. In seiner Antwort stellt Asselborn klar, dass 142 Kinder noch nicht im schulpflichtigen Alter waren, als der Asylantrag gestellt wurde. 60 Jugendliche hatten bereits das schulpflichtige Alter überschritten. 


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