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ASTI feiert 40 Jahre
Politik 22.10.2019 Aus unserem online-Archiv

ASTI feiert 40 Jahre

Das Jubiläumsjahr der Organisation steht im Zeichen des gemeinsamen Zusammenlebens. Dazu plant die ASTI mehrere Veranstaltungen, um die Menschen zu informieren und zu sensibilisieren

ASTI feiert 40 Jahre

Das Jubiläumsjahr der Organisation steht im Zeichen des gemeinsamen Zusammenlebens. Dazu plant die ASTI mehrere Veranstaltungen, um die Menschen zu informieren und zu sensibilisieren
Foto: Pierre Matgé
Politik 22.10.2019 Aus unserem online-Archiv

ASTI feiert 40 Jahre

Glenn SCHWALLER
Glenn SCHWALLER
Anlässlich des Jubiläumsjahres blickt die Organisation sowohl auf die eigene Vergangenheit zurück, als aber auch auf die aktuellen Herausforderungen.

"Zusammen leben, arbeiten und entscheiden", so lautet das Motto der ASTI, damals wie heute. Auch 40 Jahre nach ihrer Gründung setzt sich die Association de soutien aux travailleurs immigrés (ASTI) für die Integration von Migranten sowie für ein friedliches Zusammenleben zwischen Einheimischen und Zugezogenen ein. 

Herausforderungen der Zeit angehen

Um dies auch weiterhin zu gewährleisten, fordert Präsidenten Laura Zuccoli beispielsweise eine Erneuerung des rechtlichen Rahmens der Integration. Das entsprechende Gesetz stammt zwar erst aus dem Jahr 2008, sei mittlerweile jedoch schon veraltet und der Entwicklung des Landes nicht mehr angemessen, so Zuccoli während einer Pressekonferenz am Dienstag. 

Besorgt zeigt sich die ASTI-Präsidentin bezüglich der Zunahmen von Fake News in den sozialen Medien. Sie fordert, Diskussionen wieder verstärkt auf der Basis von Fakten zu führen. Es brauche dementsprechend objektivierte und über Landesgrenzen hinweg geführte Diskussionen. Aus diesem Grund versuche der Verein, die Menschen über bestimmte Thematiken zu informieren.

Mehrere Podiumsdiskussionen geplant

Im Zuge des Jubiläums plant der Verein im kommenden Jahr demnach eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Den Beginn macht dabei eine Diskussionsrunde zum Thema "Being black in Luxembourg" am 13. November im Cercle Cité, an der unter anderem Integrationsministerin Corinne Cahen (DP) sowie der Präsident der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte, Michael O'Flaherty, teilnehmen. Sie wird die erste von insgesamt 13 Podiumsdiskussionen sein. 

Den Abschluss der Veranstaltungsserie bildet eine Diskussion über die Lage der Grenzgänger in Luxemburg am 24. Juni des kommenden Jahres. 


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Zudem verweist Zuccoli auf zwei repräsentative Umfragen, die TNS-Ilres durchführt. Dabei stehen unter anderem die Themen der politischen Teilhabe, der sozialen Kohäsion sowie der Situation der Grenzgänger hierzulande im Mittelpunkt. Die Ergebnisse der entsprechenden Befragungen werden in den kommenden Monaten veröffentlicht. 

Neue App vorgestellt 

Auch wurde am Dienstag eine Smartphone-App vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg und dem Anbieter für Reiseführer, IZI-Travel, entwickelt wurde. Diese soll es dem Nutzer ermöglichen, bei einen Rundgang durch Luxemburg-Stadt die wichtigsten Orte im Zuge der Migrationsgeschichte des Landes zu erkunden.


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