Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Asselborn fordert Ende der Einstufung als Risikogebiet
Politik 13.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Asselborn fordert Ende der Einstufung als Risikogebiet

Jean Asselborn und Heiko Maas auf einer Archivaufnahme aus dem Jahr 2018.

Asselborn fordert Ende der Einstufung als Risikogebiet

Jean Asselborn und Heiko Maas auf einer Archivaufnahme aus dem Jahr 2018.
Foto: AFP
Politik 13.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Asselborn fordert Ende der Einstufung als Risikogebiet

Angesichts der rückläufigen Infektionszahlen hat der Aussenminister in Berlin um ein Ende der Test- und Quarantänevorschriften gebeten.

 Die am Mittwoch vom Gesundheitsministerium  veröffentlichten epidemiologischen Zahlen sind rückläufig und bestätigen die Tendenz der letzten Wochen. Mit 47,44 ansässigen Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner über den Zeitraum vom 3. bis zum 9. August wurde die von den deutschen Behörden festgelegte Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner deutlich unterschritten.


online.fr,  Illustration, Flughafen, Covid 19, Test für die Reisende, Urlaub, Vakanz, Airport, Findel, Ankünfte können auf der Stelle getestet werden  Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Weniger Tests, weniger Neuinfektionen
Zwischen dem 3. und dem 9. August haben sich 354 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Pro 100.000 Einwohner gab es nur noch 47,44 Neuinfektionen. Doch auch die Zahl der durchgeführten Tests ist rückläufig.

Aus diesem Anlass hat Jean Asselborn sich an seinen deutschen Amtskollegen Heiko Maas gerichtet,mdie neuesten Entwicklungen der Infektionszahlen in Luxemburg darzulegen und auf die weiterhin großflächig angelegten Tests hinzuweisen, die erlauben Risikokontakte schnellstmöglich zu erfassen, um so Infektionsketten wirksam zu unterbrechen.

Asselborn betont in seinem Schreiben, dass es nach den von den deutschen Behörden festgelegten Kriterien keine Grundlage mehr für eine Einstufung Luxemburgs als Risikogebiet gibt. Er erhofft sich, dass Berlin Luxemburg schnellstmöglich nicht mehr als Risikogebiet sieht.  

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema