Die Gewerkschaften betonen, dass sich die Debatte um die Arbeitszeiten nicht auf die gesetzliche 40-Stunden-Woche versteifen dürfe.
Arbeitszeiten in Luxemburg: Das Comeback einer alten Debatte
Mit dem Vorstoß der LSAP zu kürzeren Arbeitszeiten ist eine altbekannte Debatte zurück in der politischen Arena. Konkrete Konzepte sind noch nicht in Sicht – die Fronten der Sozialpartner sind dennoch vorsorglich schon verhärtet.
Von Christoph Bumb
Luxemburg sei das produktivste Land in der OECD, deshalb könne man den Arbeitnehmern etwas von dieser Produktivität zurückgeben: Mit dieser simplen Argumentation leitete Vizepremier Etienne Schneider beim Neujahrsempfang der LSAP den Vorstoß seiner Partei in Sachen Arbeitszeitverkürzung ein. Auch Parteichef Claude Haagen hatte dies schon bei seiner Rede als Berichterstatter des Budgets 2017 angedeutet.
Bei den Konsequenzen blieb Schneider vage: „Das Mehr an Produktivität muss auch beim Arbeitnehmer ankommen“, rief er den versammelten Genossen zu ...
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