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Analyse: Zehn Dinge, die bei diesem Referendum falsch gemacht wurden
Politik 6 Min. 08.06.2015
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Analyse: Zehn Dinge, die bei diesem Referendum falsch gemacht wurden

Dass im Schnitt 80 Prozent der Wähler gegen seine Reformvorschläge stimmen würden, hatte Premierminister Bettel wohl nicht erwartet. Hätte man es anders angepackt, hätte dieses Referendum aber bestimmt auch zu einem anderen Resultat führen können.

Analyse: Zehn Dinge, die bei diesem Referendum falsch gemacht wurden

Dass im Schnitt 80 Prozent der Wähler gegen seine Reformvorschläge stimmen würden, hatte Premierminister Bettel wohl nicht erwartet. Hätte man es anders angepackt, hätte dieses Referendum aber bestimmt auch zu einem anderen Resultat führen können.
FOTO: GUY WOLFF
Politik 6 Min. 08.06.2015
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Analyse: Zehn Dinge, die bei diesem Referendum falsch gemacht wurden

Die Regierung muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sie habe einiges falsch gemacht. Sie hatte sich ein dreifaches Ja auf die drei Fragen dieses Referendums erhofft, hat nun aber ein eindeutiges dreifachen Nein bekommen. Was lief schief? Zehn Fehler und Pannen bei diesem Referendum.

von Marc Thill @marcthill

Nach einem für die Regierungsparteien missglückten Referendum lassen sich diese zehn Fehler und Pannen feststellen.

1. Es war keine partizipative Demokratie

Noch bevor dieses Referendum stattgefunden hat, war es bereits eine herbe Enttäuschung für alle, die sich in Luxemburg etwas mehr partizipative Demokratie erhofft hatten ...

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Editorial: Gas geben
Die Zustimmung schwindet, die Nein-Sager sind bei allen drei Referendumsfragen im Aufwind. Zunehmend unzufriedener sind die Wähler auch mit den drei Fragen, die zurückbehalten wurden, und das Interesse am Referendum insgesamt geht ebenfalls leicht zurück.
Fragen und Antworten
Wie sind die Referendumsfragen entstanden? Regel 1: Das Thema muss parteipolitisch umstritten sein. Regel 2: Die drei Koalitionsparteien müssen jedoch die gleiche Meinung vertreten. Woraus das Rätsel entsteht: Wie viele Fragen werden im Juni noch gestellt?
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Nur noch 34 Prozent der Wähler haben Vertrauen in die Regierung. Bei ihrem Antritt war es fast das Doppelte. Es liegt nicht im Selbstverständnis von Politikern, zuzugeben, dass Umfragewerte sie belasten würden. Dennoch stellt der Popularitätsverlust die Dreierkoalition vor ein Problem - ein hausgemachtes.