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Allgemein(fort)bildung, nein danke?

Leserbriefe Politik 3 Min. 05.02.2020
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Lehrermangel in den Grundschulen
Die neuen Maßnahmen zur Bekämpfung des Lehrermangels sollen sehr bald vom Parlament verabschiedet werden. Die Lehramtsstudenten und Berufsanfänger wehren sich dagegen. Sie fühlen sich durch die Maßnahmen benachteiligt und veräppelt.
Der SEW, die Studenten und Referendare fürchten um die Unterrichtsqualität, wenn die neuen Rekrutierungsmaßnahmen eingeführt werden.
Pünktlich zum Schulbeginn 2017/2018 wird der Werteunterricht auch in der Grundschule eingeführt. Die Abgeordneten stimmten am Dienstag über den Gesetzesentwurf ab. Ein Knackpunkt bleibt die Übernahme der Religionslehrer.
In den Klassenzimmern der Grundschulen gehören der Religions- und Moralunterricht bald der Vergangenheit an.
Übernahme durch den Staat
Im Herbst erwarten die Religionslehrer aus dem Fondamental, die vom Staat übernommen und zu Lehrbeauftragten oder pädagogischen Hilfskräften umgeschult werden, neue Aufgaben. Doch sie wissen noch nicht, was auf sie zukommt.
Ab kommendem Herbst gehört der Religionsunterricht in den Grundschulen der Vergangenheit an.
Zukunft der Religionslehrer
Im Zuge der Abschaffung des Religionsunterrichts im Fondamental werden die Religionslehrer vom Staat übernommen. Doch die Lehrer mit Bachelorausbildung sind entsetzt. Sie werden in die Gruppe der Lehrbeauftragten zurückgestuft.
"Wir werden vom Ministerium behandelt, als hätten wir nie unterrichtet", beschweren sich die Religionslehrer.
Religionslehrer im Fondamental
Im Zuge der Abschaffung des Religionsunterrichts im Fondamental übernimmt der Staat 141 Religionslehrer. Am Mittwoch gab der zuständige Minister Claude Meisch im zuständigen Parlamentsausschuss Details zur Übernahme der Lehrer bekannt.
Der Minister gab am Mittwoch Details zur Übernahme von 141 Religionslehrern bekannt.
Bald kein Religionsunterricht mehr
Religionslehrer sollen dem Bildungsministerium ihre Ausbildungsnachweise zukommen lassen. Wie die Übernahme der 220 Grundschullehrer vonstatten geht, wenn die Religionskurse ab 2016 schrittweise abgeschafft werden, ist weiter unklar.
Bis zum Sonntag sollen die Religionslehrer dem Ministerium Dokumente über ihre Ausbildung zustellen. Wo die 220 Lehrer dann eine neue Anstellung bekommen, ist unklar.
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