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ADR: Gemischte Gefühle
Die Rechnung der ADR ging nicht auf: Die Sprachen- und Identitätsdebatte verfing nicht. Fred Keup (r.) und Tom Weidig (Mitte) konnten sich nicht durchsetzen. ADR-Frontmann Gast Gibéryen (l.) konnte hingegen deutlich zulegen.

ADR: Gemischte Gefühle

Foto: Chris Karaba
Die Rechnung der ADR ging nicht auf: Die Sprachen- und Identitätsdebatte verfing nicht. Fred Keup (r.) und Tom Weidig (Mitte) konnten sich nicht durchsetzen. ADR-Frontmann Gast Gibéryen (l.) konnte hingegen deutlich zulegen.
Politik 2 Min. 22.10.2018

ADR: Gemischte Gefühle

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Die ADR konnte bei den Wahlen einen Sitz dazugewinnen. Ihr Wahlziel hat sie aber verfehlt. Ihre ganz gezielt auf die Identitäts- und Sprachendebatte ausgelegte Wahlkampagne hat nur bedingt gegriffen.

Die ADR hat landesweit um 1,64 Prozentpunkte zugelegt und ein Mandat hinzugewonnen. Jeff Engelen zieht demnächst für den Norden ins Parlament ein.

Trotz der leichten Gewinne hat die ADR ihr erklärtes Wahlziel aber verfehlt: Zur Fraktionsstärke hat es auch diesmal nicht gereicht ...

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