Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Administration des Services de Secours : Michel Feider zieht sich zurück
Politik 2 Min. 23.09.2015

Administration des Services de Secours : Michel Feider zieht sich zurück

Administration des Services de Secours : Michel Feider zieht sich zurück

Foto: Verwaltung für Rettungsdienste
Politik 2 Min. 23.09.2015

Administration des Services de Secours : Michel Feider zieht sich zurück

Vor dem Hintergrund der anstehenden Reform der Rettungsdienste werden erste personelle Weichen gestellt. Paul Schroeder wird voraussichtlich Michel Feider an der Spitze der Verwaltung der Rettungsdienste ablösen.

(ml) - Michel Feider tritt am 1. Oktober als Direktor der Verwaltung der staatlichen Rettungsdienste zurück. Dies bestätigte Feider dem "Luxemburger Wort" gegenüber. Sein Nachfolger wird aller Wahrscheinlichkeit nach Paul Schroeder, Erster Regierungsrat im Innenministerium.

Der Wechsel steht im Zusammenhang mit der Reform der Rettungsdienste. Die 25 Zentren des Zivilschutzes und die 142 Feuerwehren sollen künftig in 107 Einsatzzentren zusammenarbeiten, die von einem Etablissement Public verwaltet werden. Der Gesetzentwurf wurde im Sommer eingereicht. Im Laufe des kommenden Jahres sollen die einzelnen Gutachten vorliegen. Das Etablissement public dürfte Anfang 2017 mit seiner Arbeit beginnen.

Eigenen Aussagen zufolge hat Feider Innenminister Dan Kersch den Vorschlag unterbreitet, seinen jetzigen Posten aufzugeben und ins Ministerium zu wechseln. Die Entscheidung sei im gegenseitigen Einverständnis getroffen worden. Feider, der im Oktober bereits pensionsberechtigt ist und 2018 in den Ruhestand treten will, hätte demnach nur ein Jahr lang das Etablissement public geleitet. 

Angesichts dieser Tatsache habe er es vorgezogen, einer neuen Generation das Zepter zu überreichen. "Ich habe damit kein Problem, man muss realistisch sein. Ich klebe nicht an einem Direktionsposten", so Feider. Die Reform der Rettungsdienste sei ein großes Projekt. Es handele sich um ein Paradigmenwechsel, so Feider, der es für angemessen hält, einem neuen Team die Gelegenheit zu geben, sich gründlich einzuarbeiten, um das Schiff zu steuern.

Die "Administration des Services de Secours" (ASS) verfügt über ein Mandat, dass es ihr ermöglicht, die Regierung im Rahmen von internationalen Konventionen zu vertreten. Das Etablissement public wird diese Mission jedoch aufgrund seiner Statuten in Zukunft nicht gewährleisten können, sodass das Innenministerium diese Aufgabe übernehmen wird. Ab kommender Woche wird Feider im Innenministerium für den Aufbau der internationalen Beziehungen zuständig sein.

"Bin kein Nostalgiker"

Seit 2004 hat Michel Feider die Verwaltung der Rettungsdienste geleitet. Nach all den Jahren zieht er eine positive Bilanz über die Arbeit, die geleistet wurde. Besonders bei der Professionalisierung der Freiwilligentätigkeit sei in der Vergangenheit vieles umgesetzt worden, erfreut sich Feider, der damals diesbezüglich "ein einsamer Rufer in der Wüste" war. 

Bei der professionellen Ausbildung der Rettungsdienste seien die gesteckten Ziele hingegen noch nicht ganz erreicht worden. Dem neuen Team obliege es nun, die begonnene Arbeit zu vollenden. Feider verlässt die ASS ohne bitteren Geschmack: "Ich bin kein Nostalgiker, der ewig der Vergangenheit nachtrauert, sondern blicke nach vorne."

Mehr zu diesem Thema: 

Reform der Rettungsdienste: "Etappenziel erreicht"

Lust auf noch mehr Wort?
Lust auf noch mehr Wort?
7 Tage gratis testen
E-Mail-Adresse eingeben und alle Inhalte auf wort.lu lesen.
Fast fertig...
Um die Anmeldung abzuschließen, klicken Sie bitte auf den Link in der E-Mail, die wir Ihnen gerade gesendet haben.