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60 Jahre Römische Verträge: Das "Märchen" vom föderalen Europa
Politik 4 Min. 24.03.2017 Aus unserem online-Archiv
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60 Jahre Römische Verträge: Das "Märchen" vom föderalen Europa

Laut der Historikerin Mechthild Herzog bedarf das Projekt der europäischen Einigung einer neuen, realistischeren Erzählung.

60 Jahre Römische Verträge: Das "Märchen" vom föderalen Europa

Laut der Historikerin Mechthild Herzog bedarf das Projekt der europäischen Einigung einer neuen, realistischeren Erzählung.
Foto: Shutterstock
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60 Jahre Römische Verträge: Das "Märchen" vom föderalen Europa

Christoph BUMB
Christoph BUMB
Braucht Europa eine neue "Meistererzählung"? Warum überzeugt das Narrativ des historischen Friedensprojekts die jüngeren Generationen nicht mehr? Die Historikerin Mechthild Herzog sieht das Problem vor allem im mangelnden Realismus der Europa-Erzähler.

Von Christoph Bumb

In der andauernden europäischen „Polykrise“ (Jean-Claude Juncker) ist oft die Rede davon, dass Europa eine neue „Meistererzählung“ brauche. Eine Erzählung des europäischen Projekts, das bei den Bürgern wieder Begeisterung für das europäische Projekt erzeugen könnte, müsse her, heißt es von manchen Politikern und Intellektuellen. Europa sei an sich eine Erfolgsgeschichte, die ihren eigenen Sinn und Nutzen für die Menschen hat, kontern andere.

Zu letzterer Fraktion gehört auch die Historikerin Mechthild Herzog, die an der Universität Luxemburg zur Geschichte der europäischen Sozialpolitik forscht ...

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