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41 Fälle der Affenpocken in Luxemburg
Politik 12.08.2022
Lagebericht der Santé

41 Fälle der Affenpocken in Luxemburg

In Luxemburg wurden innerhalb einer Woche zehn weitere Infektionen mit den Affenpocken registriert.
Lagebericht der Santé

41 Fälle der Affenpocken in Luxemburg

In Luxemburg wurden innerhalb einer Woche zehn weitere Infektionen mit den Affenpocken registriert.
Foto: Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa
Politik 12.08.2022
Lagebericht der Santé

41 Fälle der Affenpocken in Luxemburg

Die Affenpocken breiten sich weltweit weiter aus. In Luxemburg wurden innerhalb einer Woche zehn Neuinfektionen festgestellt.

(lm) - Die Affenpocken breiten sich inzwischen bereits in 41 Ländern Europas aus, wie die Santé in ihrem wöchentlichen Lagebericht informiert.  Bis zum 9. August verzeichneten das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) und die Weltgesundheitsorganisation 17.897 Fälle, was eine Zunahme um 1.971 Infektionen innerhalb von einer Woche darstellt. 

Die Mehrheit der Erkrankungen wird nach wie vor bei Personen im Alter zwischen 31 und 40 Jahren festgestellt, 99 Prozent der Infizierten sind männlichen Geschlechts. Die am häufigsten auftretenden Symptome sind Hautausschlag (in 94,8 Prozent der Fälle) sowie Fieber, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Schüttelfrost, Hals- und Kopfschmerzen. Zwei Menschen haben die Krankheit nicht überlebt.

Lage in Luxemburg

Auch in Luxemburg werden wöchentlich mehr Infektionen mit den Affenpocken registriert. Bis zum 10. August wurden 41 Fälle festgestellt, demnach zehn mehr als noch in der vergangenen Woche. Was den Krankheitsverlauf angeht, stellt man hierzulande keine Abweichungen von den im Ausland beobachteten Symptomen fest, wie das Gesundheitsministerium informiert.

Das Durchschnittsalter der im Großherzogtum Betroffenen liegt bei 39 Jahren. Bisher musste niemand aufgrund der Affenpocken in ein luxemburgisches Krankenhaus eingeliefert werden. 


26.07.2022, USA, Fort Detrick: Eine kolorierte transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme von Partikeln des Affenpockenvirus (grün), kultiviert und gereinigt aus einer Zellkultur, aufgenommen in der NIAID Integrated Research Facility, veröffentlicht am 26. Juli 2022 in Fort Detrick, Maryland. Angesichts der schnellen weiten Verbreitung der Affenpocken hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die höchste Alarmstufe ausgerufen. Inzwischen seien mehr als 16 000 Affenpocken-Fälle in 75 Ländern bestätigt. Foto: Niaid/Niaid/Planet Pix via ZUMA Press Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die Strategie des Gesundheitsministeriums gegen Affenpocken
Ab August gibt es die ersten Impfungen gegen Affenpocken in Luxemburg. Was sind die weiteren Maßnahmen des Gesundheitsministeriums?

Die Santé nutzt indes die Gelegenheit, daran zu erinnern, dass sich das Virus hauptsächlich über engen und intimen Kontakt überträgt. Menschen, die Kontakt zu einer infizierten Person haben, sollten zudem nicht dieselbe Bettwäsche oder dasselbe Handtuch wie die erkrankte Person nutzen.      

Ab diesem Monat sollen auch in Luxemburg Impfmöglichkeiten angeboten werden.    

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