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15. Gipfel der Großregion: Mobilität und Zusammenhalt
René Collin (l.) und Corinne Cahen sprachen am Dienstagmittag über die Zielsetzungen der Großregion.

15. Gipfel der Großregion: Mobilität und Zusammenhalt

Foto: Pierre Matgé
René Collin (l.) und Corinne Cahen sprachen am Dienstagmittag über die Zielsetzungen der Großregion.
Politik 20.12.2016

15. Gipfel der Großregion: Mobilität und Zusammenhalt

Am Dienstagmittag zog der 15. Gipfel der Großregion im belgischen Arlon Bilanz. Für die nächsten zwei Jahre übernimmt Luxemburg die Präsidentschaft. Überschattet wurde das Treffen vom Attentat in Berlin.

(km) - Die Tagungen der Großregion scheinen unter keinem guten Stern zu stehen. Während der letztjährige Gipfel kurz nach den Terroranschlägen vom 13. November 2015 in Paris stattgefunden hatte, sorgte dieses Jahr das tragische Attentat von Berlin für eine bedrückte Stimmung unter allen Teilnehmern.

Unter diesen Umständen betonte René Collin, der wallonische Minister für die Vertretung bei der Großregion, die Notwendigkeit grenzüberschreitender Solidarität und Zusammenarbeit. Dafür setze sich der Raum der Großregion ein, zu dem Luxemburg, Lothringen, das Saarland, Rheinland-Pfalz, die Wallonie und die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens gehöre. Nach zweijähriger Amtszeit übergab Collin die Präsidentschaft in die Hände Luxemburgs.

Grenzüberschreitende Kommunikation

Corinne Cahen, Ministerin für Familie und Integration sowie Ministerin für die Großregion, sprach über die Zielsetzungen der Präsidentschaft Luxemburgs: „Wir möchten die Kommunikation gezielt weiterentwickeln, damit die in der Großregion durchgeführten Aktionen in der Bevölkerung besser wahr- und angenommen werden.“ Hierzu zähle auch politische Aufklärung – gerade unter Jugendlichen. Denn Abschottung sei weder ein Garant für Sicherheit noch ein Mittel gegen Terror.

Neben dem Themengebiet „politische Aufklärung und Sicherheit“ werde Luxemburg den Fokus weiterhin auf die Schwerpunktbereiche „Digitalisierung der Arbeitsmärkte“, „saubere Technologie“, „Tourismus“ und „Mobilität“ legen. Mit Blick auf die vielen Grenzgänger liege auf Letzterem eine besondere Verantwortung Luxemburgs. Dabei gehe es nicht nur um Lösungen im Bereich des bereits existierenden öffentlichen Verkehrs. Nachhaltigkeit – im Sinne von Elektromobilität, Carsharing und Mitfahrgelegenheiten – stehe weit oben auf der Liste.

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