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Zwischen Tierwohl und blutiger Tradition
Panorama 3 Min. 18.11.2022
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Ein Brauch spaltet Frankreich

Zwischen Tierwohl und blutiger Tradition

Im Süden Frankreichs haben Stierkämpfe eine lange Tradition und weiterhin viele Anhänger - im Parlament in Paris wird nun ein Vorstoß unternommen, das blutige Brauchtum zu verbieten.
Ein Brauch spaltet Frankreich

Zwischen Tierwohl und blutiger Tradition

Im Süden Frankreichs haben Stierkämpfe eine lange Tradition und weiterhin viele Anhänger - im Parlament in Paris wird nun ein Vorstoß unternommen, das blutige Brauchtum zu verbieten.
Foto: Reuters
Panorama 3 Min. 18.11.2022
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Ein Brauch spaltet Frankreich

Zwischen Tierwohl und blutiger Tradition

Die französische Nationalversammlung debattiert über das Verbot von Stierkämpfen. Doch der Antrag eines Linkspolitikers ist wohl zum Scheitern verurteilt.
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Alle Proteste waren am Ende umsonst: Auf Mallorca wurden erstmals nach zwei Jahren wieder Stiere ritualisiert getötet. 2017 hatten die Balearen ein Tötungsverbot beschlossen. Dieses wurde aber von den Verfassungsrichtern in Madrid gekippt.
Ein Mann hält vor der Stierkampfarena Coliseo Balear ein rotes Tuch in Anspielung an die Stierkämpfer in der Hand. Er wartet mit zahlreichen anderen Menschen, darauf die Arena betreten zu können.
Zum ersten Mal seit zwei Jahren soll auf Mallorca wieder ein Stierkampf stattfinden. Das gefällt nicht allen.
Stierkampf
Balearen wollen Corrida verbieten
Kaum ein Thema spaltet in Spanien derart die Gemüter wie der Stierkampf. Für die einen ist die blutige Tradition Kunst, für die anderen Barbarei. Jetzt wollen die Balearen die Tradition verbieten. Die Stierkampf-Lobby ist empört.
Spanish matador Miguel Angel Perera makes a muleta pass on a Domingo Hernandez's fighting bull on June 01, 2009 in the French southern town of Nimes, during the Nimes Feria Bullfighting Festival<br /> AFP PHOTO / PASCAL GUYOT
Foto sorgt für Empörung im Netz
„Paquirri“ wollte nur seine Liebe zur Welt des Stierkampfs zur Schau stellen. Dazu verbreitete der spanische Torero ein Foto von sich, seiner kleinen Tochter und einem blutenden Tier.
Spanien fördert den Stierkampf
Der traditionsreiche Stierkampf hat es in Spanien schwer. Die Zuschauerzahlen gehen seit Jahren zurück, und es gibt immer mehr regionale Verbote. Die konservative Regierung in Madrid will gegensteuern.
Die spanische Matadorin Mari Paz Vega bei einem Stierkampf bei Malaga im Jahr 2010.
Für die einen ist der Stierkampf ein barbarisches Spektakel und Tierquälerei. Für die anderen stellt er ein künstlerisches Schauspiel und ein wertvolles traditionelles Erbe dar, einen Teil des spanischen Kulturguts.
Stierkampfgegner vor dem katalonischen Parlament in Barcelona.