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Zwei Firmen brennen im Saarland - Meterhohe dunkle Rauchwolke
Panorama 19.03.2019

Zwei Firmen brennen im Saarland - Meterhohe dunkle Rauchwolke

In Homburg an der Saar brennt eine größere Menge Kunststoffgranulat.

Zwei Firmen brennen im Saarland - Meterhohe dunkle Rauchwolke

In Homburg an der Saar brennt eine größere Menge Kunststoffgranulat.
Foto: Becker & Bredel/dpa
Panorama 19.03.2019

Zwei Firmen brennen im Saarland - Meterhohe dunkle Rauchwolke

Auf einem Firmengelände in Homburg/Saar ist am Dienstagnachmittag ein Brand ausgebrochen.

(dpa/lrs) - In einem Wohn- und Gewerbegebiet im saarländischen Homburg hat es am Dienstag stundenlang gebrannt. Zunächst fing in einer Firma ein Lager mit Kunststoffgranulat Feuer. Anschließend griffen die Flammen auf ein anderes Unternehmen über, in dem Buntmetalle verarbeitet werden, wie die Polizei berichtete. Es seien keine gefährlichen chemischen Stoffe ausgetreten. Anwohner wurden aber wegen des Rauchs aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Verletzt wurde niemand. Mehrere Gebäude in dem Mischgebiet wurden evakuiert und die Bewohner einiger Häuser in eine von der Stadt eingerichtete Notunterkunft gebracht, wie die Polizei berichtete. Wie viele Menschen betroffen waren, stand zunächst aber nicht fest.

Das Feuer war gegen 15.30 Uhr ausgebrochen und war am Abend noch nicht gelöscht, wie die Polizei berichtete. Die Löscharbeiten könnten noch bis in die Nacht dauern, sagte Stadtsprecher Jürgen Kruthoff. Meterhohe schwarze Rauchsäulen waren lange Zeit über Homburg mit seinen rund 43 000 Einwohnern zu sehen. über einigen Gebäuden seien Rußpartikel und Asche niedergegangen.

Die Arbeit der Feuerwehr sei schwierig und gefährlich, weil ein Teil des Gebäudes der Kunststoff verarbeitenden Firma eingestürzt sei, hieß es. Zudem seien die brennenden Kunststoff-Partikel nur schwer zu löschen. Die Ursache des Feuers und die ungefähre Schadenshöhe waren zunächst völlig unklar.

Die Feuerwehr rief die Anwohner auf, aus Sicherheitsgründen die Nähe des Brandortes zu meiden und richtete ein Bürgertelefon für Fragen ein.


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