Wählen Sie Ihre Nachrichten​

WHO Europa warnt vor Affenpocken-Ausbreitung
Panorama 01.06.2022
Bei Feiern und Festivals

WHO Europa warnt vor Affenpocken-Ausbreitung

Die Affenpocken-Viren werden - wie das Corona-Virus - über PCR-Tests nachgewiesen.
Bei Feiern und Festivals

WHO Europa warnt vor Affenpocken-Ausbreitung

Die Affenpocken-Viren werden - wie das Corona-Virus - über PCR-Tests nachgewiesen.
Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa
Panorama 01.06.2022
Bei Feiern und Festivals

WHO Europa warnt vor Affenpocken-Ausbreitung

Das Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation sieht die Gefahr einer Verbreitung der Affenpocken bei Festivals und großen Partys.

(dpa) – „Das Potenzial für eine weitere Übertragung in Europa und anderswo im Sommer ist hoch“, heißt es in einer Erklärung des WHO-Regionaldirektors für Europa, Hans Henri Kluge. Festivals und Feiern in den kommenden Monaten böten aber auch die Möglichkeit, um bei jungen, sexuell aktiven und mobilen Menschen das Bewusstsein für die Krankheit zu steigern und das Schutzverhalten zu stärken.

Seit Mitte April

Untersuchungen zu den bisherigen Fällen lassen Kluge zufolge darauf schließen, dass der Ausbruch in der Region bereits Mitte April im Gang gewesen sei


30.05.2022, Spanien, Madrid: Eine Krankenschwester führt im Krankenhaus Ramon y Cajal in Madrid einen PCR-Test zur Erkennung des Affenpockenvirus durch. Madrid hat am Montag mit der Durchführung von PCR- und Genomsequenzierungstests auf Affenpocken in fünf öffentlichen Krankenhäusern der Region begonnen. Foto: Carlos Luján/EUROPA PRESS/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Luxemburg ist auf Ausbruch der Affenpocken vorbereitet
Bislang gibt es keinen Fall der Affenpocken im Großherzogtum. Paulette Lenert erklärt, was bei einem möglichen Ausbruch passiert.

Es handle sich um den größten und geografisch am weitesten verbreiteten Affenpocken-Ausbruch, über den jemals außerhalb der Endemiegebiete in West- und Zentralafrika berichtet worden sei. Im Zusammenhang mit der Aufhebung von Corona-Maßnahmen, die Reisen und Großveranstaltungen eingeschränkt hatten, sei es zu einer schnellen, verstärkten Übertragung gekommen. Auch wenn viele bisherige Fälle mit sexuellen Aktivitäten in Verbindungen stünden, dürfe man nicht vergessen, dass das Virus jeden treffen könne.

Aufklärung und Isolierung

Da das Virus sich nicht auf den gleichen Wegen wie Sars-CoV-2 verbreite, seien nach derzeitigen Erkenntnissen keine so umfassenden Maßnahmen auf Bevölkerungsebene wie bei Corona nötig, so Kluge. „Aber - und das ist wichtig - wir wissen noch nicht, ob wir seine Ausbreitung vollständig eindämmen können“, hieß es. Um dies zu schaffen, müssten Ansteckungen etwa durch klare Kommunikation, Isolierung von Infizierten und effektive Kontaktnachverfolgung reduziert werden.    

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema