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Kurzmeldungen Panorama 06.11.2019

(dpa/lrs) - Mehrere Hausschweine sind bei einem Stallbrand in Hof (Westerwald) gestorben. Die Flammen brachen am Mittwochmorgen aus, wie die Polizei mitteilte. Als die Feuerwehr eintraf habe das Holzgebäude bereits komplett gebrannt.

In dem Stall waren insgesamt zwölf Tiere untergebracht, die wahrscheinlich alle umkamen. Die Löscharbeiten liefen am Morgen noch. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Stall brannte vollständig aus. Der Sachschaden und die Brandursache waren zunächst unklar.

Heute

Kurzmeldungen International Heute um 16:24

(dpa) - In Frankreich schicken die konservativen Republikaner mit der ehemaligen Ministerin Valérie Pécresse möglicherweise eine Frau in die Präsidentschaftswahl im Frühjahr. 

In der ersten Runde der Kandidatenauswahl setzten sich Pécresse und der südfranzösische Abgeordnete Éric Ciotti unter den fünf Bewerbern durch, wie die Partei am Donnerstag mitteilte. In einem zweiten Wahlgang können die rund 140.000 Parteimitglieder bis Samstag bestimmen, ob Pécresse oder Ciotti für die Républicains ins Rennen um das höchste Staatsamt gehen. Bei dem Vorentscheid erhielten Ciotti 25,59 Prozent und Pécresse 25 Prozent der Stimmen.

Auf Platz drei landete der international bekannteste der Bewerber, der ehemalige Brexit-Chefunterhändler der EU, Michel Barnier. Er kam auf 23,93 Prozent der Stimmen.

Kurzmeldungen International Heute um 06:40

(dpa) - Unbekannte haben in Mexiko ein Gefängnis gestürmt und neun Insassen befreit. Die Bewaffneten verschafften sich in der Nacht zum Donnerstag Zugang zu der Strafanstalt in der zentralmexikanischen Stadt Tula, indem sie das Gebäude mit Fahrzeugen rammten. Außerdem seien in der Nähe des Gefängnisses als Ablenkungsmanöver zwei Fahrzeuge in Brand gesteckt worden, teilte der Innenminister des Bundesstaates Hidalgo, Simón Vargas, mit.

Unter den entkommenen Häftlingen war der Anführer einer Bande, die unter anderem Treibstoffdiebstahl betreibt, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Der Mann war demnach erst wenige Tage zuvor wegen des Verdachts auf Mord und Entführung festgenommen worden. Zwei Angehörige der Sicherheitskräfte wurden nach Angaben der Polizei bei der Aktion verletzt. Medienberichte, wonach die Kriminellen auch mindestens eine Autobombe gezündet hatten, wurden zunächst nicht bestätigt.

Kriminelle Banden zapfen in Mexiko immer wieder Pipelines an, um Benzin oder Gas zu stehlen. Bei der Explosion einer Benzinleitung in Hidalgo im Januar 2019 kamen mindestens 135 Menschen ums Leben.

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Gestern

(dpa) - Der Schusswaffenangriff an einer Highschool in Oxford im US-Bundesstaat Michigan hat ein viertes Todesopfer unter den Schülern gefordert. Das Büro des Sheriffs des Bezirks Oakland teilte am Mittwoch mit, ein 17-Jähriger sei an seinen Verletzungen gestorben. Bei den anderen Toten handelte es sich offiziellen Angaben zufolge um einen 16-Jährigen, eine 14-Jährige und eine 17-Jährige. Sechs weitere Schüler und eine Lehrerin waren bei der Tat am Dienstag durch Schüsse verletzt worden, wie Sheriff Mike Bouchard sagte. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 15-Jährigen, der die zehnte Klasse der Schule besuchte. Er ist in Jugendgewahrsam.

Kurzmeldungen Lokales 01.12.2021

(jwi) - Kurz vor 18 Uhr betrat am Dienstag ein unbekannter Täter den Zeitungsladen in der Avenue de la Liberté in Differdingen. Er näherte sich dem Angestellten von hinten und verpasste dem Opfer einen Schlag. Anschließend forderte er unter Vorzeigen einer Schusswaffe die Herausgabe des Geldes, welches das Opfer in einen Rucksack stecken sollte. Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß in Richtung Parc Gerlach. 

Laut Polizei handelte es sich beim Täter um einen dunkelhäutigen Mann von schlanker Statur. Er war zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß und sprach Französisch. 

(dpa) - Fünf Tage nach Sturm „Arwen“ sind in Großbritannien auch am Mittwoch noch Tausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Der Sturm hatte am vergangenen Freitag starken Wind, Schnee und Graupelschauer gebracht und damit heftige Zerstörung im Norden Englands und Schottlands angerichtet. 

In Zehntausenden Haushalten gingen die Lichter aus. Der Energieversorger Northern Powergrid teilte am Dienstagabend mit, knapp 225.000 der 240.000 betroffenen Kunden seien wieder an die Stromversorgung angeschlossen worden. Insgesamt waren einem Bericht der Nachrichtenagentur PA zufolge am Mittwoch aber noch immer 45.000 Menschen ohne Elektrizität.

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(dpa) - In Daun (Landkreis Vulkaneifel) hat am Dienstagabend ein brennender Schaukelstuhl ein Feuer in einem Einfamilienhaus ausgelöst. Der 80-jährige Bewohner hatte zunächst selbst versucht, den Brand zu löschen, wie die Polizei in der Nacht mitteilte. Dafür hatte er den brennenden Schaukelstuhl aus dem Haus auf die Terrasse getragen. Der Senior kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Am Haus entstand einer ersten Schätzung zufolge ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich und es war zunächst nicht bewohnbar. Am Mittwoch sollen Brandermittler untersuchen, wie es zu dem Feuer kommen konnte.

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Zwei Großbrände in Esch/Alzette und Tetingen  

Kurzmeldungen Lokales 01.12.2021

(jwi) - In den vergangenen Stunden kam es zu insgesamt vier Unfällen auf Luxemburgs Straßen. Der Erste ereignete sich um 18.43 Uhr auf dem CR 169 zwischen Steinbrücken und Leudelingen. Es gab einen Verletzten, schreibt der CGDIS am Mittwochmorgen. 

Kurz darauf, um 18.56 Uhr wurde in Esch/Alzette und um 19.56 Uhr jeweils eine Person von einem Auto erfasst. Der letzte Unfall passierte gegen 2 Uhr in Saeul, als ein Auto von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum fuhr. Auch hierbei kam eine Person zu Schaden. 

Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2021

(dat) - Am Montagmorgen brannte auf der Autobahn A4 ein Lastwagen, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Polizei teilt am Dienstag mit, dass während der Sperrung und der Bergungsarbeiten auf der Gegenfahrbahn 51 Fahrer beobachtet wurden, wie sie den Brand während der Fahrt mit ihren Handys filmten oder fotografierten.

Einige dieser Fahrer wurden bereits gebührenpflichtig verwarnt.

Die Polizei erinnert in diesem Kontext daran, dass die Nutzung von Mobiltelefonen die Fahrtüchtigkeit des Fahrers erheblich beeinträchtigt. Wer sich nicht an die Vorschriften hält, riskiert eine gebührenpflichtige Verwarnung von 145 Euro und den Abzug von zwei Punkten.

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2021

(dat) - Bryan Duarte dos Santos wird seit Dienstagmorgen gegen 8 Uhr vermisst. Der 17-Jährige wurde zuletzt in Differdingen gesehen.

Der Vermisste ist 1,80 Meter groß und hat blaue Augen. Er trug eine schwarze Jacke, eine beige Jogginghose, eine schwarze Mütze und schwarze Sneaker. Außerdem soll der 17-Jährige einen Hand- und Reisekoffer dabei haben.

Informationen zum Aufenthaltsort von Bryan Duarte dos Santos sind der Polizeidienststelle Differdingen mitzuteilen: Tel. 244 53 1000 und E-Mail police.differdange@police.etat.lu.

Polens Parlament hat einem Gesetz zum Schutz der Grenze zugestimmt, das eine zeitweise Einschränkung der Bewegungs- und Pressefreiheit an den EU-Außengrenzen zu Belarus, Russland und der Ukraine möglich macht. Hintergrund ist die anhaltende Krise um Tausende Migranten an Polens Grenze zu Belarus. Eine deutliche Mehrheit von Abgeordneten stimmte am Dienstag für die Novelle der nationalkonservativen Regierungspartei PiS. Vertreter der Opposition hatten zuvor bemängelt, die PiS-Regierung wolle den Zugang von kritischen Journalisten zu der Grenzregion dauerhaft blockieren.

Polen hatte Anfang September für einen Streifen von drei Kilometern entlang der Grenze zu Belarus den Ausnahmezustand verhängt. Ortsfremde, Journalisten und Hilfsorganisationen dürfen seitdem nicht in diese Zone. Deshalb lassen sich Angaben der polnischen Sicherheitskräfte dazu, was sich dort abspielt, nicht unabhängig überprüfen. Der Ausnahmezustand läuft am Dienstag um Mitternacht aus und kann laut Verfassung nicht mehr verlängert werden.     

Yves Cruchten ist seit 2020 Parteipräsident der LSAP. Nun soll er auch die Fraktion anführen.
Kurzmeldungen Politik 30.11.2021

(LW) - Vor dem Jahreswechsel kommt es bei der LSAP zu personellen Weichenstellungen. Vizepremier Dan Kersch und Sozialminister Romain Schneider verlassen die Regierung und übergeben ihre Mandate an Georges Engel und Claude Haagen. Gesundheitsministerin Paulette Lenert schlüpft ihrerseits künftig in die Rolle der Vizepremierministerin.

Nachfolger von Georges Engel als Fraktionschef der Sozialisten soll Parteipräsident Yves Cruchten werden. Das gab die Partei am Dienstag bei einer Pressekonferenz bekannt. Der 46-jährige Cruchten gehört seit 2013 dem Parlament an, außerdem ist er Teil des Gemeinderats von Käerjeng. 2020 übernahm Cruchten die Parteileitung, zuvor war der gebürtige Petinger neun Jahre lang Generalsekretär der LSAP. 

Mehr Details im Laufe des Nachmittags.

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Kurzmeldungen Lokales 30.11.2021

(TJ) - Gegen 11 Uhr wurde am Dienstagmorgen in Rodange ein Lebensmittelgeschäft in der Rue du Commerce überfallen. Der Täter bedrohte eine Angestellte und forderte sie auf, das Geld aus der Ladenkasse in eine Tüte zu packen und es ihm zu überreichen.

Der ungefähr 1,85 Meter große dunkelhäutige Mann flüchtete mitsamt dem Geld in Richtung Rue Moscardo. Er war schwarz gekleidet. Eine Fahndung wurde sofort eingeleitet.

Zeugenaussagen und Hinweise nimmt die Polizei unter der Nummer 113 entgegen.

Service: 

Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite. 

(dpa) - Bei einem Brand in einem besetzten Laden sind am Dienstagmorgen im Zentrum von Barcelona vier Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien ein Baby (1) und ein Kleinkind (3), berichtete die Zeitung „La Vanguardia“ unter Berufung auf die Stadtverwaltung. Alle Opfer hätten zur selben Familie gehört. Die Ursache des Feuers in dem Geschäft an der Plaza Tetuan, in dem die Opfer auch wohnten, war zunächst unklar. 

In Barcelona und zum Teil auch in anderen spanischen Städten werden ungenutzte Häuser, Wohnungen und Gewerbeflächen von Besetzern zum Wohnen genutzt. Das ist zwar illegal, aber Räumungsklagen sind langwierig.

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Zwei Großbrände in Esch/Alzette und Tetingen  

(dpa) - Queen Elizabeth II. verliert eine ihrer Perlen: Die Karibikinsel Barbados hat sich von der britischen Krone losgesagt und zur Republik erklärt. Die Richterin Sandra Mason wurde um Mitternacht in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) feierlich in der Hauptstadt Bridgetown als erste Präsidentin des Inselstaates vereidigt. Sie löste damit – am 55. Unabhängigkeitstag von Barbados und fast 400 Jahre nach der Ankunft der ersten englischen Siedler – die britische Monarchin als Staatsoberhaupt ab.

Thronfolger Prinz Charles reiste im Namen der Queen nach Barbados, um an der Übergabezeremonie teilzunehmen, bei der die königliche Standarte – die offizielle Flagge – heruntergelassen und ein finaler militärischer Gruß an das britische Königshaus abgegeben wurde. Die Karibikinsel bleibt allerdings Mitglied des Commonwealth.

Zwar war die Rolle der Queen als Staatsoberhaupt der ehemaligen Kolonie wie in vielen anderen Ländern zuletzt rein symbolisch. Die britische Krone repräsentiert für viele der knapp 300.000 Barbadier aber auch die Fremdherrschaft und ein brutales Erbe der Ausbeutung von Sklaven.

„Es ist an der Zeit, unsere koloniale Vergangenheit vollständig hinter uns zu lassen. Die Barbadier wollen ein barbadisches Staatsoberhaupt“, hatte Premierministerin Mia Mottley in der jährlichen sogenannten Thronrede im September 2020 betont, als sie den Übergang zur Republik ankündigte. Die Rede las Mason in ihrer bisherigen Rolle vor, als Generalgouverneurin von Barbados – also Vertreterin der Königin. Im Oktober dieses Jahres wählte das Parlament des Karibikstaates die 72-jährige Mason in das neu geschaffene Amt der Staatschefin. Regierungschefin bleibt Mottley.

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