Weilburg

Gedenken an Großherzog Adolphe

Foto: Marc Schoentgen

von Marc Schoentgen

Einer langjährigen Tradition entsprechend wurde Großherzog Adolphe von Luxemburg, der letzte nassauische Herzog und Begründer der Luxemburger Dynastie, der vor 112 Jahren verstorben war und 1953 in der Gruft seiner Vorfahren in der Weilburger Schlosskirche beigesetzt wurde, gedacht.

Neben Bürgermeister Johannes Hanisch wohnten auch der Direktor der Schlösserverwaltung Hessen, Karl Weber, Pierre Even und Elise-Jeanne Fink-Weydert vom Luxemburgischen Freundeskreis, Gast Jacobs, ehemaliger Bürgermeister von Colmar-Berg, sowie der Hauptmann der Bürgergarde a.D., Jörg Schönwetter, der Feierstunde bei.

Aus Luxemburg waren Historiker Steve Kayser sowie der Initiator der Wanderausstellung „La Dynastie Luxembourg-Nassau“, Marc Schoentgen, angereist.

Foto: Marc Schoentgen

Die von Hauptmann Dirk Petersen kommandierte Weilburger Bürgergarde hielt mit einer Abordnung Gardisten die Ehrenwache am Zugang zur Gruft. In der jährlich nur einmal der Öffentlichkeit zugänglichen Krypta wurden Kränze und Blumengestecke vom Großherzoglichen Hof, der Stadt Weilburg - durch Bürgermeister Johannes Hanisch - und vom Luxemburger Freundeskreis Rhein-Main niedergelegt.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand im sogenannten Gerichtssaal des Schlosses Weilburg eine Führung durch die Ausstellung „Alles Guddes fir de Gebuertsdag“ statt. In seiner Ansprache wünschte sich der Direktor der Staatlichen Schlösser Hessen, Karl Weber, die Wanderausstellung „La Dynastie Luxemburg-Nassau“ im Weilburger Schloss zur Dauerausstellung werden zu lassen - es sei denn, es gäbe Bestrebungen, die Ausstellung im Großherzogtum zu belassen.