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1,8 Millionen Euro Geldstrafe für Jérôme Boateng
Panorama 09.09.2021
Wegen Körperverletzung verurteilt

1,8 Millionen Euro Geldstrafe für Jérôme Boateng

Der Fußball-Profi und ehemalige Nationalspieler Jerome Boateng (r) steht zu Beginn des Prozesses gegen ihn im Amtsgericht München mit seinem Anwalt zusammen.
Wegen Körperverletzung verurteilt

1,8 Millionen Euro Geldstrafe für Jérôme Boateng

Der Fußball-Profi und ehemalige Nationalspieler Jerome Boateng (r) steht zu Beginn des Prozesses gegen ihn im Amtsgericht München mit seinem Anwalt zusammen.
Foto: dpa
Panorama 09.09.2021
Wegen Körperverletzung verurteilt

1,8 Millionen Euro Geldstrafe für Jérôme Boateng

Der deutsche Ex-Fußball-Nationalspieler ist wegen vorsätzlicher Körperverletzung an seiner früheren Lebensgefährtin verurteilt worden.

(dpa) - Der deutsche Ex-Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng ist wegen vorsätzlicher Körperverletzung an seiner früheren Lebensgefährtin verurteilt worden. Das Amtsgericht München verhängte am Donnerstag eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 30.000 Euro, also 1,8 Millionen Euro. Es ist der höchstmögliche Tagessatz.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von anderthalb Jahren gefordert - und eine Geldauflage von 1,5 Millionen Euro. Sie wirft ihm vor, seine Ex-Lebensgefährtin im Juli 2018 bei einem Urlaub auf den Turks- und Caicosinseln in der Karibik attackiert zu haben. Laut Anklage soll er sie geschlagen, geboxt, ihr in den Kopf gebissen, sie auf den Boden geschleudert und dabei heftig beleidigt haben. Die Vorwürfe lauten auf Beleidigung und Körperverletzung.


ARCHIV - 01.09.2021, Frankreich, Lyon: Jerome Boateng wird bei einer Pressekonferenz offiziell als neuer Spieler vom franz�sischen Fu�ball-Erstligisten Olympique Lyon vorgestellt. (zu dpa: �Boateng wegen K�rperverletzungsvorwurfs vor Gericht�) Foto: Jeff Pachoud/AFP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Gerichtstermin für Jérôme Boateng
Kurz nach dem Start bei Olympique Lyon muss Fußballer Jérôme Boateng in seine alte Heimat München zurückkehren - aus einem wenig erfreulichen Grund.

Das Gericht ging allerdings in seinem Urteil nur von „einem Faustschlag“ ins Gesicht aus. Boateng hat die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, er habe seine Ex-Freundin nie geschlagen. Sein Verteidiger beantragte Freispruch.

Staatsanwältin Stefanie Eckert bezeichnete die Frau als „Opfer häuslicher Gewalt“. Allerdings sei nicht nur sie Opfer geworden, sondern auch Boateng - „Opfer ihrer gemeinsamen toxischen Beziehung“.

Boateng nahm die Entscheidung äußerlich gelassen entgegen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


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Blutiger Familienstreit in Oberkorn
Fünfzehn Jahre Haft forderte die Staatsanwaltschaft am Dienstag für einen Mann aus Oberkorn, der im Oktober 2013 versucht hatte seine Frau zu töten. Ein Teil der Haftstrafe könne aber zu Bewährung ausgesetzt werden, wenn er das Opfer entschädige.
Vor Gericht kam auch der Alkoholkonsum von Täter und Opfer zur Sprache.