Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Wechseljahre: Wenn die Östrogen-Produktion dick macht
Panorama 13.02.2016 Aus unserem online-Archiv

Wechseljahre: Wenn die Östrogen-Produktion dick macht

Mit dem Eintritt in die Wechseljahre verringert der Körper die Östrogen-Produktion kontinuierlich.

Wechseljahre: Wenn die Östrogen-Produktion dick macht

Mit dem Eintritt in die Wechseljahre verringert der Körper die Östrogen-Produktion kontinuierlich.
Foto: Shutterstock
Panorama 13.02.2016 Aus unserem online-Archiv

Wechseljahre: Wenn die Östrogen-Produktion dick macht

Viele Frauen nehmen in den Wechseljahren zu. Mit den Jahren schwindet bei ihnen Muskelmasse und dadurch sinkt der Energieverbrauch. Was kann man dagegen tun?

(mp) -  Mit dem Eintritt in die Wechseljahre verringert der Körper die Östrogen-Produktion kontinuierlich. Bei vielen Frauen wirkt sich das auf die Proportionen aus. Körperfett verlagert sich von Hüfte und Po in Richtung Bauch und lagert sich um die inneren Organe an. Auch der Taillenumfang erhöht sich. Für den Stoffwechsel bedeutet das auch eine Umstellung. Das Fettgewebe schüttet Botenstoffe aus, die Körperzellen unempfindlicher gegenüber Insulin machen. Das Hormon reguliert die Aufnahme von Glukose in Körperzellen. Mit gestörtem Insulin-Haushalt steigt das Risiko für Diabetes Typ 2 stark an. Um das Risiko zu reduzieren, empfehlen Ärzte eine ausgewogene Ernährung und einen aktiven Lebensstil zur Verringerung des Bauchfetts.

Sport und regelmäßige Bewegung helfen dabei, überschüssiges Körperfett zu reduzieren, aber auch präventive sportliche Betätigung beugen dem Muskelabbau vor. Für eine angepasste Ernährung kommt häufiger Fisch auf den Teller. Kräuter statt Salz, mehr Wasser als Säfte und dafür eine extra Portion Obst und Gemüse runden den Speiseplan ab. Als Ergänzung kommt laut Online-Portal myWomensCare.de auch eine Hormon-Ersatz-Therapie in Frage. Diese senkt den Insulin-Bedarf durch Östrogen-Zufuhr und hilft auch Betroffenen, die unter Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen leiden.



Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Großmuttereffekt mindert Verbreitung von Brustkrebs-Genen
T rägerinnen typischer Brustkrebs-Gene sind oft fruchtbarer als andere Frauen - dennoch sind diese Gene weniger verbreitet. Ein Grund könnte der sogenannte Großmuttereffekt sein: Frauen nach der Menopause können die Zahl ihrer Enkel steigern, weil sie ihre Töchter und deren Nachkommen unterstützen.
Auf der Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-Mammographie ist ein winziger Tumor in der Brust einer Patientin zu sehen. Foto: Jan-Peter Kasper/Archiv