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Ein Messer "für den persönlichen Gebrauch"
Panorama 03.12.2021
Attenttatsverdacht bei Papstbesuch

Ein Messer "für den persönlichen Gebrauch"

Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat seine Reise nach Zypern und Griechenland begonnen, bei der vor allem die Situation von Flüchtlingen im Mittelpunkt steht.
Attenttatsverdacht bei Papstbesuch

Ein Messer "für den persönlichen Gebrauch"

Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat seine Reise nach Zypern und Griechenland begonnen, bei der vor allem die Situation von Flüchtlingen im Mittelpunkt steht.
Foto: Vatican Media Press Office/ANSA
Panorama 03.12.2021
Attenttatsverdacht bei Papstbesuch

Ein Messer "für den persönlichen Gebrauch"

Vor einer heiligen Messe mit Papst Franziskus wurde ein Zyprer mit einem Messer verhaftet. Der Mann habe aber keine Attentatspläne gehabt.

Von Michael Wrase (Nikosia)

Ein am Morgen in Nikosia mit einem Messer verhafteter Mann hat nach Angaben der zyprischen Sicherheitsbehörden „zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt, das Oberhaupt der Katholischen Kirche anzugreifen“. Das Messer, so berichtete die Tageszeitung „Cyprus Mail“ in ihrer Online-Ausgabe, habe er „für den persönlichen Gebrauch“ mit sich geführt. Der 43 Jahre alte Zyprer war am Morgen bei der Einlasskontrolle vor einem Fussballstadion von Nikosia, in dem der Papst vor 7000 Gläubigen eine Messe gelesen hatte, abgeführt worden. Er war zunächst verdächtigt worden, ein Attentat geplant zu haben.


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Der fünftägige Besuch des Heiligen Vaters auf der geteilten Mittelmeerinsel ist nicht unumstritten. An Verkehrsknotenpunkten vor dem Stadion von Nikosia kam es zu Protesten von griechisch-orthodoxen Fundamentalisten. Sie konfrontierten den Papst mit dem Tod von 13 orthodoxen Mönchen in einem Kloster bei Nikosia. Diese hatten sich vor 900 Jahren geweigert, das Abendmahl mit ungesäuertem Brot zu zelebrieren, so wie es in der lateinischen Kirche üblich war. Der damalige Papst Gregor IX. gab daraufhin den Befehl, die Mönche des Klosters Kantara als Ketzer zu verurteilen und verbrennen zu lassen.

Für Missstimmung im überwiegend orthodoxen Zypern sorgte auch die Verlegung eines Fußballspiels, denn im Stadion hatte der Papst vor Tausenden katholischen Gläubigen seine Messe gelesen. 

Papst Franziskus wird am Samstag weiter nach Griechenland reisen. Bereits vor drei Wochen hatte der Papst veranlasst, dass 50 Migranten aus Zypern nach Italien umgesiedelt werden. Dort sollen sie nach Weihnachten eintreffen.   

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