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Verrückte Reisegruppe: 80 Falken auf einem Linienflug
Panorama 31.01.2017 Aus unserem online-Archiv

Verrückte Reisegruppe: 80 Falken auf einem Linienflug

Falken überall: Die Economy Class ist ausgebucht.

Verrückte Reisegruppe: 80 Falken auf einem Linienflug

Falken überall: Die Economy Class ist ausgebucht.
Foto: Screenshot Twitter/ianbremmer
Panorama 31.01.2017 Aus unserem online-Archiv

Verrückte Reisegruppe: 80 Falken auf einem Linienflug

Tom RUEDELL
Tom RUEDELL
Ein saudischer Prinz reist mit seinen 80 Falken. Von wo nach wo ist nicht bekannt - nur, dass jeder Vogel seinen eigenen Sitzplatz hat. Und dass das anscheinend gar nicht so ungewöhnlich ist.

(tom/LW) - Ungewöhnliche Passagiere: Ein saudischer Prinz soll 80 Falken an Bord einer Linienmaschine eingecheckt haben. Jeder Vogel hatte angeblich ein eigenes  Ticket. Das zumindest geht aus einem am Montag auf Twitter geposteten Bild hervor, das die Vögel zwischen den Sitzreihen einer Passagiermaschine zeigt.

Offensichtlich wollte der Besitzer seinen Vögeln den Stress eines Fluges im Gepäckraum ersparen. Die Falken tragen Kopfhauben und machen einen recht entspannten Eindruck.

Richtigen Seltenheitswert hat diese Bild aber wohl nur außerhalb des Nahen Ostens: Die Falknerei, also das Abrichten von Greifvögeln für die Jagd, ist dort ein traditioneller Sport - und heute noch gängiger Zeitvertreib für diejenigen, die es sich leisten können, denn ein trainierter Falke kostet um die 30.000 Euro.

Reisepass für Falken

Wie das Magazin "Business Insider" berichtet, ist es gängige Praxis, mit den Falken   zu reisen - in den Vereinigten Arabischen Emiraten bekommen die Tiere sogar ihren eigenen Reisepass, gültig für Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudiarabien, Pakistan, Marokko und Syrien.

Verschiedene Fluglinien sind auf den Falkentransport vorbereitet, so "Business Insider": Qatar Airways akzeptiert maximal sechs Falken gleichzeitig, Flydubai verkauft pro Vogel einen eigenen Sitzplatz - mit Abdeckung. Auch Etihad lässt Falken an Bord, betont aber, dass das Bild nicht in einem ihrer Flugzeuge entstanden sei.