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Verliebte Rehe unterwegs
Panorama 27.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Gefahr für Autofahrer

Verliebte Rehe unterwegs

Auf der Suche nach einem Partner überqueren Rehe die Fahrbahn nicht nur in der Dämmerung, sondern auch tagsüber
Gefahr für Autofahrer

Verliebte Rehe unterwegs

Auf der Suche nach einem Partner überqueren Rehe die Fahrbahn nicht nur in der Dämmerung, sondern auch tagsüber
Foto: LW-Archiv
Panorama 27.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Gefahr für Autofahrer

Verliebte Rehe unterwegs

Kevin WAMMER
Kevin WAMMER
Autofahrer sollten in den kommenden Wochen besonderes vorsichtig sein: Rehe suchen sogar auf Straßen nach einem möglichen Partner. Wer ein verletztes Wildtier findet, sollte zuerst zum Handy greifen.

(dpa) - Autofahrer sollten in den kommenden Wochen besonderes vorsichtig fahren: Verliebte Rehe sind Naturschützern zufolge auf den Straßen unterwegs. Wegen der laufenden Paarungszeit kann es vermehrt zu Wildunfällen kommen. Vermeiden lässt sich, wenn überhaupt, ein Wildunfall nur durch erhöhte Aufmerksamkeit und geringere Geschwindigkeiten.

Das verliebte Rehwild läuft besonders sorglos über die Straßen. Auf der Suche nach einem Partner überqueren die Tiere die Fahrbahn nicht nur in der Dämmerung, sondern auch tagsüber. Besondere Achtsamkeit für Autofahrer gilt auf Landstraßen entlang von Wiesen, Feldern und Waldstrecken.

Als Erstes zum Handy greifen  

Wer ein verletztes Wildtier findet, sollte als Erstes zum Handy greifen. Vor allem großen Tieren wie Rehen oder Wildschweinen sollte man sich auf keinen Fall nähern, sondern sofort die Polizei rufen. Die Tiere könnten panisch werden und sich wehren. 

Auch bei kleineren Wildtieren wie Feldhasen oder Igeln empfiehlt es sich, zunächst eine Auffangstation für Wildtiere zu kontaktieren. Eventuell sind die Tiere nämlich gar nicht verletzt, sondern erscheinen nur hilflos.

Transport im Karton zu empfehlen

Rät die kontaktierte Auffangstation zum Eingreifen, können die Mitarbeiter konkrete Tipps geben, wie man das Tier sicher zur Auffangstation transportiert. In der Regel ist für den Transport ein Karton zu empfehlen, der mit Luftlöchern versehen ist. Idealerweise ist er außerdem mit einem Handtuch ausgelegt. So hat das Tier besseren Halt und kann sich unter dem Handtuch verstecken - das hat bei Säugetieren einen stressmindernden Effekt.

Bei Jungtieren, wie Rehkitzen oder jungen Feldhasen, ist besondere Vorsicht geboten: Sie erscheinen oft hilflos, sind aber vollkommen unverletzt. Ein Eingreifen richtet in so einem Fall oft großen Schaden an. Auch hier gilt: Der Anruf beim Experten ist der erste und immer der richtige Schritt.


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