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Wieder Vorfall bei US-Flug: Streit um Kinderwagen eskaliert
Panorama 22.04.2017 Aus unserem online-Archiv
USA

Wieder Vorfall bei US-Flug: Streit um Kinderwagen eskaliert

United Airlines (hier eine Boeing 737-800 und ein Airbus A320 beim Landeanflug auf San Francisco) ist durch einen neuen Zwischenfall in die Schlagzeilen geraten.
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Wieder Vorfall bei US-Flug: Streit um Kinderwagen eskaliert

United Airlines (hier eine Boeing 737-800 und ein Airbus A320 beim Landeanflug auf San Francisco) ist durch einen neuen Zwischenfall in die Schlagzeilen geraten.
REUTERS
Panorama 22.04.2017 Aus unserem online-Archiv
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Wieder Vorfall bei US-Flug: Streit um Kinderwagen eskaliert

Ein neuer Zwischenfall an Bord einer Passagiermaschine in den USA sorgt für Empörung. Der neue Vorfall spielte sich am Freitag beim Besteigen eines Flugzeuges von American Airlines ab.

(dpa) - Ein neuer Zwischenfall an Bord einer Passagiermaschine in den USA sorgt für Empörung. Das bei Facebook ins Netz gestellte Video zeigt eine weinende Frau mit zwei Babys.

Als ein männlicher Passagier sich einschaltet und der Frau zu Hilfe kommt, eskaliert ein Streit mit einem Flugbegleiter, wie das Video zeigt, das von einem weiteren Passagier aufgenommen wurde.

Dieser schreibt, dass es um einen von der Frau mit an Bord genommenen Kinderbuggy ging. Der Flugbegleiter habe ihn der Frau „gewaltsam“ entrissen und dabei fast eines der Kinder getroffen.

Erst kürzlich hatte der rabiate Rauswurf ein Passagiers aus einem überbuchten Flugzeug von United Airlines Schlagzeilen gemacht. Der neue Vorfall spielte sich am Freitag beim Besteigen eines Flugzeuges von American Airlines ab, das von San Francisco nach Dallas fliegen sollte.

In einer Stellungnahme entschuldigte sich die US-Fluggesellschaft. „Was wir auf diesem Video sehen, entspricht nicht unseren Werten und wie wir unsere Kunden behandeln“, hieß es. Man „bedauere zutiefst“ den zugefügten Schaden, der Flugbegleiter sei vom Dienst suspendiert.

Nach dem brutalen Rauswurf des United-Passagiers in Chicago vor zwei Wochen hatte sich der Vorstandschef der Fluggesellschaft, Oscar Munoz, ebenfalls entschuldigt. Es sei „demütigend“ gewesen und er übernehme „die volle Verantwortung“, erklärte er.

Das Vorgehen gegen den Passagier, der sich laut seinem Anwalt die Nase brach, zwei Zähne verlor und eine Gehirnerschütterung erlitt, hatte weltweit Empörung hervorgerufen.


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