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Trotz Corona-Fälle: Rund 350 Menschen standen auf Mount Everest
Panorama 25.05.2021

Trotz Corona-Fälle: Rund 350 Menschen standen auf Mount Everest

Blick vom Südsattel auf den Südgipfel und den sogenannten "Balkon" des Mount Everest.

Trotz Corona-Fälle: Rund 350 Menschen standen auf Mount Everest

Blick vom Südsattel auf den Südgipfel und den sogenannten "Balkon" des Mount Everest.
Foto: Tshiring Jangbu Sherp/privat/dpa
Panorama 25.05.2021

Trotz Corona-Fälle: Rund 350 Menschen standen auf Mount Everest

Rund 200 von ihnen sind während des guten Wetterfensters am Sonntag oder Montag oben auf dem Mount Everest angekommen.

(dpa) - Rund 350 Menschen sind in diesem Frühjahr schon auf dem höchsten Berg der Erde gestanden. Rund 200 von ihnen seien während des guten Wetterfensters am Sonntag oder Montag oben auf dem Mount Everest angekommen, sagte die Chefin der nepalesischen Tourismusbehörde Mira Acharya der Deutschen Presse-Agentur. 

Die genauen Zahlen stünden erst später fest, nachdem jeder Aufstieg geprüft sei. Da ganz oben in der sogenannten Todeszone, wo der menschliche Körper abbaut, kein Behördenmitarbeiter ständig auf Ankömmlinge warten kann, müssten Bergsteiger ihren Aufstieg stattdessen mit einem Ganzkörperfoto von sich auf dem Gipfel beweisen. Außerdem müssten der Leiter der Bergsteigergruppe sowie ein Behördenmitarbeiter im Basislager den Aufstieg zertifizieren.


ARCHIV - 15.10.2017, Nepal, Lho: Der Mount Manaslu im Himalaya, einer der höchsten Berge der Welt, aufgenommen in der Morgensonne. Ein Prinz aus dem Königreich Bahrain und 17 weitere Abenteurer sind in Nepal angekommen, um dieses Jahr als erste ausländische Gruppe den Manaslu im Himalaya zu besteigen. Wegen der Corona-Pandemie hatte Nepal den Mount Everest und andere Himalaya-Berge kurz vor der Hauptsaison im Frühling dicht gemacht. Die Gruppe des Prinzen hat nun eine Bewilligung erhalten, die für die Besteigung nötig ist. Foto: Florian Sanktjohanser/dpa-tmn/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Über zwei Jahre haben Dutzende Menschen gemessen und berechnet. Ein Vermesser verlor dabei gar einen Zeh.

Gleichzeitig haben inzwischen einige Expeditionsfirmen ihre Everest-Touren abgesagt. Eine davon ist die österreichische „Furtenbach Adventures“. „Alle Teams haben Covid-Fälle. Einige wirklich viele. Und die meisten testen nicht oder haben aufgehört zu testen“, sagte Lukas Furtenbach der dpa. „Das Risiko, dass Menschen glauben, dass es ihnen gut geht, sie dann in höhere Lager vordringen und dort symptomatisch werden, wird ein großes Problem sein.“ Und: „Ich kann das Risiko nicht eingehen, dass einer unserer Sherpas oder Klienten dort oben sterben wird.“ Trotz strikter Hygiene-Regeln und Corona-Sicherheitsmaßnahmen hätte es bei ihnen schon Corona-Fälle gegeben. Und die US-Firma „Mountain Trip“ erklärte ihr Saisonende auf Facebook auch noch mit einem möglichen Stau auf dem Mount Everest - wie es einen solchen schon im Frühjahr 2019 gegeben hat.

Nepal erlebt derzeit wie sein großes Nachbarland Indien eine schlimme Corona-Welle. Krankenhausbetten und medizinischer Sauerstoff gehen aus. Doch die Behörden des armen Landes im Himalaya verneinen derzeit Berichte, wonach es einen größeren Corona-Ausbruch auf dem Mount Everest gebe. 


ARCHIV - 19.09.2019, Australien, Uluru: Australiens «Heiliger Berg», der Uluru (Ayers Rock). Auf Bitten der Aborigines-Ureinwohner ist der Aufstieg auf den Uluru nach dem 25. Oktober 2019 verboten. Foto: Christoph Sator/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Australiens „Heiliger Berg“ ist vermutlich mehr als 500 Millionen Jahre alt. Seit knapp 150 Jahren klettern Touristen hinauf. Damit ist nun Schluss.

Das Geld der ausländischen Abenteurer ist für das Land wichtig. Nur schon für die Genehmigung, den Berg besteigen zu dürfen, müssen sie jeweils 11.000 Dollar (9.000 Euro) bezahlen. Nepal hat dieses Jahr 408 ausländischen Bergsteigerinnen und Bergsteigern eine solche ausgestellt.

Der Mount Everest steht auf der Grenze zwischen Nepal und China - und auch von der chinesischen Seite aus ist das Besteigen möglich. China hatte kürzlich wegen Corona allerdings die Saison abgesagt - auch wenn das Land die Pandemie derzeit gut unter Kontrolle hat.


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(FILES) In this file photo taken on March 26, 2020, the Himalayan Mount Everest (C-L) and other mounts ranges are pictured from Namche Bazar in the Everest region, some 140 kms northeast of Kathmandu. - The highest point on Earth got a bit higher on December 8 as China and Nepal finally agreed on a precise elevation for Mount Everest after decades of debate. The agreed height unveiled at a joint news conference in Kathmandu of 8,848.86 metres (29,031 feet) was 86 centimetres (2.8 feet) higher than the measurement previously recognised by Nepal, and more than four metres above China's official figure. (Photo by PRAKASH MATHEMA / AFP)