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Titanic II: Zeitreise per Schiff
Panorama 24.10.2018 Aus unserem online-Archiv

Titanic II: Zeitreise per Schiff

Schon länger plant der Australier Clive Palmer den Bau der Titanic II. Im Jahr 2022 könnte das Schiff nun endlich seine Jungfernfahrt antreten.

Titanic II: Zeitreise per Schiff

Schon länger plant der Australier Clive Palmer den Bau der Titanic II. Im Jahr 2022 könnte das Schiff nun endlich seine Jungfernfahrt antreten.
Foto: Reuters
Panorama 24.10.2018 Aus unserem online-Archiv

Titanic II: Zeitreise per Schiff

Sandra SCHMIT
Sandra SCHMIT
Es war eines der größten Unglücke der Seefahrt: Der Untergang der Titanic. Im Jahr 2022 soll ein Nachbau dieses Passagierschiffes möglicherweise wieder in See stechen und die gleiche Route befahren.

Mehr als 1.500 Menschen kamen 1912 ums Leben, als das größte Passagierschiff seiner Zeit sank: die Titanic. Im Jahr 2022 könnte nun ein Nachbau des Schiffes erneut in See stechen - genau 110 Jahre später.

Hinter dem Vorhaben steckt der australische Milliadär Clive Palmer und sein Schifffahrtsunternehmen Blue Star Line. Bereits 2012 hatte er den Bau einer modernen Kopie der Titanic angekündigt - zwischenzeitlich lag das Projekt Titanic II Medienberichten zufolge aus finanziellen Gründen dann erstmal auf Eis.


Die Titanic vor dem Auslaufen in Southampton. Nach Molonys Theorie soll es zu diesem Zeitpunkt bereits seit Tagen im Kohlenbunker gebrannt haben.
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Wie die britische Zeitung "The Guardian" schreibt, habe Clive Palmer kürzlich mitgeteilt, dass die Arbeiten an dem Schiff wieder aufgenommen werden sollen. Ein Sprecher von Blue Star Line wollte das Stichdatum von 2022 allerdings nicht bestätigen.

Das Alte und Neue vereinen

Clive Palmer hat nach wie vor eine klar Vorstellung seines Projekts: Die neue Titanic soll auf der Route zwischen Southampton und New York verkehren - genau wie ihr Vorgängermodell. Die geplante Inneneinrichtung erinnert stark an das Vorbild aus 1912, allerdings mit einer moderneren Ausstattung. Auch wenn das Schiff durch Diesel statt Kohle angetrieben werden würde, würden die charakteristischen vier Schornsteine der Titanic bleiben.


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Die Sicherheit der Passagiere soll durch (ausreichend!) moderne Rettungsboote, Radar- und Navigationssysteme garantiert werden. Der neue Luxusdampfer würde mit neun Decks und 840 Zimmern insgesamt 2.400 Passagieren und 900 Besatzungsmitgliedern Platz bieten.

Als die Titanic sank

Der Untergang der RMS Titanic zählt zu den wohl bekanntesten Katastrophen der Seefahrt. Das Schiff sank in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912, nachdem es auf seiner Jungfernfahrt von Southampton nach New York im Nordatlantik mit einem Eisberg kollidierte.


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