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Tipps für einen besseren Schlaf: Das Bett als grübelfreie Zone
Panorama 06.03.2015

Tipps für einen besseren Schlaf: Das Bett als grübelfreie Zone

Tick, tack, tick, tack: Aus Angst vorm Verschlafen schauen viele nachts auf die Uhr - und bringen sich damit um den Schlaf.

Tipps für einen besseren Schlaf: Das Bett als grübelfreie Zone

Tick, tack, tick, tack: Aus Angst vorm Verschlafen schauen viele nachts auf die Uhr - und bringen sich damit um den Schlaf.
Foto: Kai Remmers
Panorama 06.03.2015

Tipps für einen besseren Schlaf: Das Bett als grübelfreie Zone

Grübeln statt träumen, wälzen statt schlummern: Manchmal ist nachts an Schlaf einfach nicht zu denken. Was tun, wenn die Gedanken im Kopf kreisen und einen wachhalten?

(dpa/tmn/mij) - Wer im Bett liegt und nicht einschlafen kann, steht am besten erstmal wieder auf. Wenn man eine oder zwei Stunden wach im Bett liegt, denkt man automatisch über irgendetwas nach. Stattdessen sollte man aufstehen und etwas tun, das extrem langweilig ist - etwa das Telefonbuch lesen.

Viele Menschen hält auch die Angst zu verschlafen wach: Sie schauen ständig auf die Uhr. Dadurch sind sie gedanklich wieder aktiv. Mit jedem Blick auf den Wecker löst man grübelnde Gedanken aus, die es einem unmöglich machen, zu schlafen.

Im Dunkeln

Wer morgens früh raus muss, geht auch meistens früh ins Bett. Doch manche können dann noch gar nicht schlafen, weil sie einfach noch nicht müde sind. Wer dann irgendwann doch müde ins Bett geht, für den gilt: Bitte alles abdunkeln!

Die Temperatur sollte zwischen 16 und 18 Grad liegen. Eine kältere Temperatur ist besser, denn im Schlaf schwitzen alle Menschen am meisten. Und wenn es einem zu heiß wird, wacht man auf.

Aber auch, was man tagsüber macht, beeinflusst den Schlaf. Man sollte sich daher mindestens eine Stunde am Tag vor 16.00 Uhr im Freien aufhalten. Denn Licht beeinflusst das Hormon Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert.

In den Wintermonaten könne hier eine „Lichtdusche“ aushelfen. Ein einfacher Tipp: eine Lampe für den Bürotisch, die man morgens einschaltet und eine Stunde an lässt. Die Geräte sollten medizinisch geprüft sein und eine Stärke zwischen 3.000 und 10.000 Lux haben.