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Tief blicken lassen: Wie Büroarbeiter Rückenleiden vorbeugen
Panorama 14.06.2015

Tief blicken lassen: Wie Büroarbeiter Rückenleiden vorbeugen

Büroarbeiter sind besonders häufig von Beschwerden der Muskeln und des Skeletts betroffen.

Tief blicken lassen: Wie Büroarbeiter Rückenleiden vorbeugen

Büroarbeiter sind besonders häufig von Beschwerden der Muskeln und des Skeletts betroffen.
Foto: dpa
Panorama 14.06.2015

Tief blicken lassen: Wie Büroarbeiter Rückenleiden vorbeugen

Obwohl viele Beschäftigte nur leichte körperliche Arbeit leisten, sind Rücken- und Nackenschmerzen zu Volksleiden geworden. Dabei kann die richtige Organisation des Arbeitsplatzes helfen, Beschwerden zu lindern oder sogar zu vermeiden.

(dpa/tmn) - Millionen Menschen verbringen ihren Arbeitstag sitzend. Sie bewegen sich wenig und starren auf einen Monitor. Die Folgen: Büroarbeiter sind besonders häufig von Beschwerden der Muskeln und des Skeletts betroffen.

Dagegen kann man etwas unternehmen. Zwischendurch immer mal aufstehen und kleine Gymnastikübungen für die Durchblutung und die Beweglichkeit zu machen, ist relativ einfach. Man muss es nur tun. Außerdem hilft es, den Arbeitsplatz gut einzurichten.

Nackenmuskulatur schonen

Der Monitor sollte so eingestellt sein, dass man auf ihn herab schaut. Das ist entspannender für Augen und Nacken. Dauerhaft nach oben zu schauen, ist dagegen die Hölle für die Wirbelsäule und für die Nackenmuskulatur.

Zum Sitzen wird ein höhenverstellbarer Bürodrehstuhl mit verstellbaren Armlehnen empfohlen. Wenn sich die Sitztiefe ändern lässt, umso besser. Ein Gymnastikball ist nicht empfehlenswert. Man braucht eine Lehne. Sonst wird man im Rücken krumm und verspannt.

Büromaterial

Zum Tippen ist eine Tastatur, bei der die Tasten auf zwei im Winkel zueinander stehenden Flächen verteilt sind, empfehlenswert. Zudem sollte die Tastatur idealerweise flach sein. Die kleinen Hebel zum Schrägstellen sollte man nicht benutzen, da man sonst beim Schreiben die Handgelenke zu sehr anwinkeln muss.

Was die Maus angeht, schnitt die sogenannte Ergomaus in einem Test der Uni Siegen nicht gut ab. Im Gegensatz zu einer normalen Maus muss man hier die Bewegungen nämlich aus dem Unterarm machen, nicht aus dem Handgelenk. Hervorragend habe dagegen die Rollermouse funktioniert. Hier werden die Bewegungen mit einem langen Stab und einem kleinen Tastenfeld ausgeführt, die man unterhalb der Tastatur positioniert. Eine Standardmaus ist auch okay. 

Geteilte Freude: Tastaturen mit zweigeteiltem Tastenfeld helfen, eine natürliche Handhaltung zu bewahren.
Geteilte Freude: Tastaturen mit zweigeteiltem Tastenfeld helfen, eine natürliche Handhaltung zu bewahren.
Foto: dpa

Beleuchtung

Blendung und Reflexion durch Licht sollte man beim Arbeiten am Computer möglichst vermeiden. Sie sind bei einem Lichteinfall von der Seite am geringsten. Wir brauchen aber auch Tageslicht für unseren Biorhythmus. Wer also kein seitliches Licht am Arbeitsplatz hat, sollte Fenster nur teilweise verschatten.

Eine künstliche Beleuchtung sollte mindestens 500 Lux haben und ebenfalls reflexions- und blendfrei sein. Bei einer LED-Beleuchtung ist darauf zu achten, dass die Leuchte mattiert ist. Außerdem gebe es viele LED-Leuchten, die schlecht gebaut seien und daher viele Schatten werfen.

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