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Teeniestar im Mittelpunkt
Panorama 17 2 Min. 26.10.2015 Aus unserem online-Archiv
MTV Europe Music Awards

Teeniestar im Mittelpunkt

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MTV Europe Music Awards

Teeniestar im Mittelpunkt

Nur einen Tag nach seinem peinlichen TV-Auftritt bei „Schlag den Raab“ wird der kanadische Sänger Justin Bieber als großer Gewinner der Awardshow in Mailand gefeiert.

(dpa/mij) - Als „okay“ bezeichnete der zitternde Justin Bieber die Nacht, als er seinen dritten Award bei den MTV Europe Music Awards im Mediolanum Forum in der Expo-Stadt Mailand in Empfang nahm. „Es ist großartig“, sagte der 21-jährige Kanadier schwer ausatmend ein paar Sekunden später, als könne er es nicht fassen.

Da wusste der exzentrisch in rot gekleidete Teenie-Schwarm noch nicht, dass noch zwei weitere Preise folgen würden. Bester männlicher Künstler, „Best Collaboration Award“ für „What do you mean“ mit Skrillex und Diplo, bester Look, größte Fangemeinde und bester Künstler Nordamerikas - wer kann ihm noch das Wasser reichen? 

Favoritin und Konkurrentin Taylor Swift jedenfalls nicht. Die US-Künstlerin ließ sich bei der Show selbst nicht blicken und ging obendrein fast leer aus. Sie war für neun Kategorien nominiert gewesen - ein Rekord - und heimste doch nur einen Award für „Bad Blood“ als besten Song ein. 

Duftes Moderatorenteam

„Süß gegen krass“ war das Motto des Moderatoren-Duos aus Sänger Ed Sheeran und Model Ruby Rose, die durch die nostalgisch inspirierte Show führten. Er lächelte schüchtern, wurde von weiblichen Fans auf dem roten Teppich kreischend bejubelt und ließ Konfetti über sie regnen. Rose fiel vor allem durch ihre Verwandlungskünste auf - mal zeigte sie sich im gelben Spaghetti-Kleid mit der Ansage „Happy World Pasta Day“, mal im weißen Anzug, schwarz-glitzerndem Abendkleid oder freizügig in Rot und Gold.  

Süß funktioniert bei den Fans allerdings besonders gut, wie Sänger und Songschreiber Ed Sheeran bewies. Er gewann die MTV Awards für die beste Live-Performance und „Best World Stage“. Bester Newcomer und „Best Push“ wurde Shawn Mendes. Die Auszeichnung „Best Pop“ erhielt die Gruppe One Direction, das beste Video produzierten Macklemore und Ryan Lewis. Beste Künstlerin wurde Rihanna

Die Rockband Duran Duran bekam den erstmals verliehenen „Video Visionary Award“. „Weil sie seit 1978 mit ihren Musikvideos so viele Künstler inspiriert haben“, sagte Moderatorin Ruby Rose bei der Verleihung. Die Bandmitglieder seien die größten Pioniere in der Videoproduktion. 

Den Award als bester deutscher Act erhielt Lena. Sie konnte sich unter anderem gegen Andreas Bourani und Cro durchsetzen. Bester belgischer Act wurde das Duo Dimitri Vegas & Like Mike, bester französischer Act Rapper Black M. Für die Schweiz triumphierte Stefanie Heinzmann.

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