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Tauchlehrer landet im Maul eines Riesenwals
Panorama 1 11.03.2019

Tauchlehrer landet im Maul eines Riesenwals

Menschlicher Beifang: Ein Taucher wäre in Afrika beinahe von einem Wal verschluckt worden.

Tauchlehrer landet im Maul eines Riesenwals

Menschlicher Beifang: Ein Taucher wäre in Afrika beinahe von einem Wal verschluckt worden.
Foto: Screenshot Youtube/Barcroft Animals
Panorama 1 11.03.2019

Tauchlehrer landet im Maul eines Riesenwals

"Plötzlich wurde alles schwarz": Ein Tauchlehrer berichtet, wie er in Südafrika beinahe von einem Wal verschluckt worden wäre.

(jt) - Diese schaurige Erfahrung haben wohl noch nicht viele Menschen gemacht: Der 51-jährige Rainer Schimpf, ein deutscher Tauchlehrer und Anbieter von Whalewatching-Touren in Südafrika, ist vorübergehend im Maul eines etwa zehn Meter langen Brydewals gelandet. Ein Fotograf hielt die beeindruckende Szene fest.

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Schimpf war gerade im Wasser, um Fotos und Videos vom sogenannten Sardinenrennen ("Sardine Run") zu machen. Haie, Wale und Delfine machen dabei auf spektakuläre Art und Weise Jagd nach Sardinenschwärmen. "Plötzlich wurde alles schwarz", erzählt der erfahrene Taucher über den Vorfall im Meer vor Port Elizabeth. "Ich habe gespürt, dass mich etwas gepackt hat. Ich fühlte Druck an meiner Hüfte und wusste sofort, dass es sich um einen Wal handelt. Ich hatte keine Zeit, in Panik zu geraten, sondern habe instinktiv den Atem angehalten. Ich ging davon aus, dass der Wal abtaucht und mich unter Wasser ausspuckt."

Wenige Sekunden später wird der Tauchlehrer tatsächlich aus dem Maul des Meeresriesen gespült. Experten gehen davon aus, dass es sich um eine Verwechslung handelte. Wale dieser Gattung attackieren normalerweise keine Menschen. Übrigens hätte der Brydewal den Taucher rein technisch gar nicht verschlucken können: Der Schlund des Tieres ist nur wenige Zentimeter breit.