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Studie: Wenn Kleinkinder Schmerzen haben
Panorama 01.03.2016

Studie: Wenn Kleinkinder Schmerzen haben

Es tut weh, doch Kleinkinder können nicht genau artikulieren wie viel.

Studie: Wenn Kleinkinder Schmerzen haben

Es tut weh, doch Kleinkinder können nicht genau artikulieren wie viel.
Foto: Shutterstock
Panorama 01.03.2016

Studie: Wenn Kleinkinder Schmerzen haben

Für kleine Kinder ist es kaum möglich, die Stärke ihrer Schmerzen mitzuteilen. Ein Problem für Ärzte und Eltern.

(mp) - Kinder im Vorschulalter können die Ausmaße ihrer Schmerzen nicht angeben. Die dafür notwendigen Entwicklungsschritte haben sie noch nicht absolviert. So ist es auch für Kinder zwischen fünf und sechs Jahren noch eine Herausforderung, Schmerzen anhand einer Skala zu beschreiben, zitiert das Online-Portal kinderaerzte-im-netz.de die Forscher Jenny Yun-Chen Chan von der Universität der Minnesota-Twin Cities und Carl L. von Baeyer von Universität von Manitoba in Winnipeg. Sie arbeiten an entwicklungsgerechten Schmerzbewertungsmethoden für Kinder.

Für Ärzte ist es wichtig, die Intensität von Schmerzen einschätzen zu können, um wirksame Therapien zu verordnen. Kleinkinder können aber ihren Schmerz im Regelfall noch nicht präzise artikulieren. Sie können auf die Stelle deuten, die ihnen weh tut. Die meisten Kinder können jedoch keine konkreten Ursachen und weder die Art noch die Intensität eines Schmerzes benennen. Sie orientieren sich instinktiv an der Reaktion ihrer Eltern, um zu beurteilen, ob ein schmerzliches Ereignis harmlos oder bedrohlich ist. Auch die bisherigen Schmerz-Erfahrungen kommen dabei zum Tragen.

Die Forscher schlagen vor, für Vorschulkinder die Schmerzbefragungsmethoden zu vereinfachen. So sollten nicht mehr als drei Antwortoptionen verwendet werden. Zusätzliche Aspekte sollten bei der Schmerzbehandlung eine Rolle spielen, wie etwa die Beobachtung der Eltern. Dadurch kann der behandelnde Arzt bessere Einschätzungen vornehmen und gezielter handeln.


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