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Stromschlag: 16-Jährige stirbt beim Musikhören im Badezimmer
Panorama 20.03.2019

Stromschlag: 16-Jährige stirbt beim Musikhören im Badezimmer

Stromschlag: 16-Jährige stirbt beim Musikhören im Badezimmer

Foto: pexels.com
Panorama 20.03.2019

Stromschlag: 16-Jährige stirbt beim Musikhören im Badezimmer

Eine 16-jährige Münchnerin sitzt in der Badewanne und lädt ihr Handy, als sie plötzlich in den Stromkreis gerät. Die Jugendliche überlebt nicht. Es ist bereits der zweite tödliche Vorfall dieser Art innerhalb kurzer Zeit.

(jt) - Erneut ist ein junger Mensch nach einem Elektrounfall in der Badewanne ums Leben gekommen: Eine 16-jährige Jugendliche aus München starb, weil ihr Handy während des Ladevorgangs in Kontakt mit Badewasser geriet.


Handy fällt in Badewanne: Junge Frau stirbt an Stromschlag
Eine junge Frau wird Anfang Februar in Österreich tot in einer Badewanne gefunden. Die 21-Jährige starb, weil ihr Handy beim Laden des Akkus ins Wasser fiel.

Wie die Polizei München mitteilt, hatte sich die 16-Jährige am Dienstagabend längere Zeit im Badezimmer aufgehalten. Gegen 21 Uhr legte sich das Mädchen in die Badewanne und schaltete Musik ein. Dann verband sie ihr Handy über ein Ladegerät mit einer Steckdosenleiste. "Aus bislang nicht geklärter Ursache kam es dabei zu einem Kontakt der stromführenden Komponenten mit dem Badewasser, was zu einer Bewusstlosigkeit der 16-Jährigen führte", so die Polizei. 

Ihre Eltern fanden die bewusstlose Jugendliche im Badezimmer und leiteten Wiederbelebungsmaßnahmen ein – leider vergeblich: Das Mädchen verstarb wenig später im Krankenhaus. Erst Ende Februar sorgte ein ähnlicher Vorfall im österreichischen Dornbirn für Schlagzeilen. Eine 21-jährige Frau erlitt einen tödlichen Stromschlag, als ihr Mobiltelefon in die Badewanne fiel.

Auch in Luxemburg geschehen immer wieder fatale Stromunfälle. Im Sommer 2016 wurde ein besonders tragischer Fall aus Petingen bekannt: Ein 16-jähriger Schüler geriet wegen eines defekten Handy-Ladekabels in den Stromkreis und starb. Der Jugendliche hatte zuhause beim Aufladen des Handy-Akkus den Fuß auf einen Heizkörper gestellt. Wäre es nicht zu diesem Kontakt gekommen, wäre ihm wahrscheinlich nichts zugestoßen. 

Experten warnen daher vor leichtfertigem Umgang mit elektronischen Geräten, besonders in Nassräumen ist große Vorsicht gefragt. Handy-Ladegeräte sollten den europäischen Sicherheitsanforderungen entsprechen und mit dem "CE"-Zeichen zertifiziert sein.


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