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Stau am Mount Everest - vier Todesfälle in zwei Tagen
Panorama 24.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Stau am Mount Everest - vier Todesfälle in zwei Tagen

Der Mount Everest wurde seit 1953 von 5000 Menschen bestiegen.

Stau am Mount Everest - vier Todesfälle in zwei Tagen

Der Mount Everest wurde seit 1953 von 5000 Menschen bestiegen.
AFP
Panorama 24.05.2019 Aus unserem online-Archiv

Stau am Mount Everest - vier Todesfälle in zwei Tagen

Beobachter sagten, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, den Mount Everest zu erklimmen.

(dpa) - Am Mount Everest sind binnen zwei Tagen vier Bergsteiger ums Leben gekommen. Insgesamt lag die Zahl der Toten seit Beginn der Hauptklettersaison am höchsten Berg der Welt in der vergangenen Woche damit bei sechs, wie aus Angaben des Tourismusministeriums des Himalaya-Staates sowie von Bergtour-Anbietern vom Freitag hervorging.


This handout photo taken on May 15, 2019 and released by Seven Summit Treks shows Nepali mountaineer Kami Rita Sherpa posing at the top of Mount Everest after summiting it for the 23rd time, breaking his own world record set last year. - For the hardy few, climbing Everest is a bucket-list feat of endurance, danger and wonder. But Kami Rita Sherpa's 23rd record summit of the world's highest peak on May 15 was just another day at work. (Photo by Handout / Seven Summit Treks / AFP) / -----EDITORS NOTE --- RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Seven Summit Treks " - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS
Rekord: 24 Mal den Everest bezwungen
Der nepalesische Sherpa Kami Rita hat seinen Rekord für die meisten Besteigungen des Mount Everest zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ausgebaut.

Beobachter sagten, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, den Mount Everest zu erklimmen. Dadurch kam es demnach zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe.

Am Mittwoch und Donnerstag kamen - unabhängig voneinander - ein 55-jähriger US-Amerikaner, zwei indische Frauen im Alter von 53 Jahren und ein 27-jähriger Inder beim Abstieg vom Gipfel des 8848 Meter hohen Bergs ums Leben. Alle vier hatten nach Berichten von Sherpas unter Erschöpfung gelitten. In der Vorwoche waren ein Ire verunglückt und ein Inder tot in seinem Zelt gefunden worden.

Wegen günstigen Wetters staute es sich vor allem am Mittwoch am Everest-Gipfel. Mehr als 200 Kletterer nahmen den Gipfel in Angriff. Zuvor hatten starker Schneefall und heftiger Wind den Beginn der Saison verzögert. Ein im Internet verbreitetes Foto eines Bergsteigers zeigte eine lange Schlange auf dem „Dach der Welt“.


China verbietet Zutritt zum Everest-Basislager
Der Zugang für Touristen zum Everest-Basislager ist derzeit verboten. Der Grund: Zurückgelassener Müll muss eingesammelt und hinterbliebene Leichen zurückgebracht werden.

Seit der ersten Besteigung des Everest im Jahr 1953 schafften es inzwischen mehr als 5000 Menschen auf den Gipfel des Bergs an der Grenze zwischen Nepal und dem von China verwalteten Tibet. Mehrere Hundert kamen jedoch bei dem Versuch ums Leben.

Wegen der schwierigen Witterungsbedingungen ist die Hauptsaison auf wenige Wochen im Frühjahr begrenzt. Für die Genehmigung zahlen ausländische Bergsteiger umgerechnet rund 9000 Euro. Diesmal wurden 375 Genehmigungen erteilt - ähnlich viele wie in vergangenen Jahren. Im vorigen Jahr hatte es fünf Todesfälle am Everest gegeben.


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