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Staatsanwaltschaft legt Berufung ein
Panorama 21.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Schettino-Urteil

Staatsanwaltschaft legt Berufung ein

Der ehemalige Costa-Concordia-Kapitain Francesco Schettino
Schettino-Urteil

Staatsanwaltschaft legt Berufung ein

Der ehemalige Costa-Concordia-Kapitain Francesco Schettino
Foto: AFP
Panorama 21.09.2015 Aus unserem online-Archiv
Schettino-Urteil

Staatsanwaltschaft legt Berufung ein

Ein gutes halbes Jahr nach der Verurteilung des ehemaligen Kapitäns der „Costa Concordia“ hat die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

(dpa) - Ein gutes halbes Jahr nach der Verurteilung des ehemaligen Kapitäns der „Costa Concordia“ hat die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Dies meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Schettino war im Februar in Grosseto (Toskana) in erster Instanz wegen fahrlässiger Tötung zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Er trug nach Ansicht des Gerichts die Verantwortung für den Tod der 32 Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffes. Unter den Opfern waren auch zwölf Deutsche.

Die Staatsanwaltschaft hatte 26 Jahre Haft gefordert. Auch Schettino hatte Berufung eingelegt. Da der Schuldspruch noch nicht rechtskräftig ist, befindet sich der frühere Kapitän noch auf freiem Fuß.

Das Schiff war im Januar 2012 vor der Insel Giglio mit mehr als 4200 Menschen an Bord auf einen Felsen aufgefahren und gekentert. Schettino habe sich selbst mit einem Rettungsboot in Sicherheit gebracht.


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Der Unglückskapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der „Costa Concordia“ auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden.
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„Costa Concordia“-Kapitän Francesco Schettino will seine Version der Unglücksnacht in einem Buch schildern. Das Werk mit dem Titel „Le verità sommerse“ (Die verborgenen Wahrheiten) der Journalistin Vittoriana Abate soll im Mai in Italien in den Handel kommen.
Francesco Schettino behandelt die Havarie des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ in einem Buch.